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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

Fans wollen zurück zum Dialog - Rettig: «Nur gemeinsam weiter»

Berlin (dpa) - Fan-Vertreter aus ganz Deutschland haben sich in der Debatte um mehr Sicherheit in den Stadien für mehr sachlichen Dialog ausgesprochen. Rund 250 Anhänger und Vertreter aus 49 Clubs kamen in Berlin zusammen, Anlass war die jüngste Kritik an dem Strategiepapier «Sicheres Stadionerlebnis» von DFB und DFL. Der designierte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig räumte ein, bei der Ausarbeitung des Konzepts Fans nicht ausreichend einbezogen zu haben. «Nur wenn wir gemeinsam sprechen, kommen wir weiter», sagte er.

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Pokal: 18 Fans in Gewahrsam - Vorwürfe gegen Dynamo-Chaoten

Hannover (dpa) - Die Polizei Hannover hat nach den Ausschreitungen am Mittwochabend am Rande des DFB-Pokalspiels Hannover 96 gegen Dynamo Dresden (4:3 n.E.) Vorwürfe gegen randalierende Gäste-Fans erhoben. «Die Gewalt gegen Polizisten ging ausschließlich von den Dynamo-Fans aus», sagte ein Polizeisprecher. Im Vorfeld der Partie war es zu Randalen gekommen, wobei 18 Chaoten in Gewahrsam genommen wurden. Drei Personen nahm die Polizei wegen Körperverletzung vorläufig fest. Mehrere Ordner sowie drei Gäste-Fans erlitten Verletzungen, es kam zu Sachbeschädigungen.

Bayer-Profi Schwaab erlitt Bänderriss - Toprak mit Maske im Derby

Leverkusen (dpa) - Bayer Leverkusen muss längere Zeit ohne Defensivspieler Daniel Schwaab auskommen. Der 24-jährige Fußball-Profi hat sich im Pokalspiel Arminia Bielefeld (3:2) einen Bänderriss im Sprunggelenk des linken Fußes zugezogen. Ömer Toprak erlitt in Bielefeld einen Nasenbeinbruch.

Erste Saisonniederlage für Dallas Mavericks in der NBA

Salt Lake City (dpa) - Die Dallas Mavericks haben ihre erste Niederlage in der neuen NBA-Saison kassiert. Das Team des derzeit verletzten deutschen Basketball-Stars Dirk Nowitzki verlor klar mit 94:113 bei den Utah Jazz. Zur Pause hatte Dallas noch 63:55 geführt. Zum Saisonauftakt am Dienstag war den Mavericks ein überraschender 99:91-Erfolg bei den Los Angeles Lakers gelungen.

Pilic schließt Rückkehr als Davis-Cup-Kapitän aus

Berlin (dpa) - Der frühere Davis-Cup-Kapitän Niki Pilic hat ein erneutes Engagement als Tennis-Bundestrainer ausgeschlossen. «Ich setze mich nicht wieder auf die Bank, ich habe das viele Jahre gemacht, ich habe kein Interesse daran», sagte der 73-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. Pilic gewann 1988, 1989 und 1993 als deutscher Teamchef den wichtigsten Mannschaftswettbewerb im Tennis. Er sitzt im Beirat des Deutschen Tennis Bundes, der nach dem Rücktritt von Patrik Kühnen einen neuen Davis-Cup-Kapitän sucht.

Armstrong droht Bronze-Verlust - IOC bestätigt Untersuchungen

Genf (dpa) - Ex-Radprofi Lance Armstrong droht auch seine olympische Bronzemedaille der Spiele 2000 von Sydney zu verlieren. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigte offiziell, Untersuchungen aufzunehmen. «Das IOC wird jetzt den Prozess in Bezug auf Armstrong, andere Fahrer und deren Gefolgsleute aufnehmen», sagte ein IOC-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Armstrong, dem wegen seiner Doping-Verstrickungen alle sieben Tour-de-France-Siege aberkannt worden waren, hatte in Sydney im Zeitfahren hinter dem Russen Wjatscheslaw Jekimow und Jan Ullrich Platz drei belegt.

Golfprofi Kaymer Neunter in China - Siem mit Schwächen

Shenzhen (dpa) - Golfprofi Martin Kaymer hat einen guten Start in das WGC-HSBC Champions im chinesischen Shenzhen erwischt. Der Titelverteidiger aus Mettmann spielte am Donnerstag eine 68er Runde und teilt sich damit Rang neun. An der Spitze des mit 5,387 Millionen Euro dotierten Turniers der European Tour liegen Adam Scott aus Australien und der Südafrikaner Louis Oosthuizen nach jeweils 65 Schlägen. Mit einem Schlag weniger lauern die US-Stars Phil Mickelson und Bubba Watson. Marcel Siem aus Ratingen kam noch nicht so richtig in Schwung, er spielte eine 71 auf dem Par-72-Kurs.

Sauerland bietet Klitschko fünf Millionen für Kampf gegen Huck

Hamburg (dpa) - Der Sauerland-Boxstall hat Wladimir Klitschko für einen Kampf gegen Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck fünf Millionen Euro geboten. Die Klitschko Management Group (KMG) hat jedoch abgelehnt. An der Finanzierung wollte sich die internationale Unternehmensgruppe Gerry Weber beteiligen, teilte der Berliner Stall mit. Der Kampf sollte im Gerry-Weber-Stadion im westfälischen Halle ausgetragen werden. «Man hätte uns auch 100 Millionen Euro bieten können. Wir haben aber einen Exklusiv-Vertrag mit RTL und werden nicht woanders boxen», sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte. Sauerland ist vertraglich an die ARD gebunden.