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Sportgericht schließt Dresden vom DFB-Pokal aus


Frankfurt/Main (dpa) - Zweitligist Dynamo Dresden ist wegen wiederholter Ausschreitungen seiner Fans vom DFB-Pokal in der kommenden Saison ausgeschlossen worden. Dies entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Montag nach einer mehr als siebenstündigen Verhandlung in Frankfurt am Main. Bundesligist Hannover 96 muss als Folge der Krawalle beim Pokalspiel gegen Dresden am 31. Oktober eine Geldbuße von 70 000 Euro zahlen. In das Urteil des DFB-Sportgerichts unter Vorsitz von Hans E. Lorenz flossen weitere Verfehlungen der Fans beider Mannschaften in anderen Spielen dieser Saison ein.

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Tabellenführer Braunschweig rettet 2:2 in Köln

Köln (dpa) - Trotz des fünften Unentschiedens dieser Saison mit dem 2:2 beim 1. FC Köln bleibt Zweitliga-Herbstmeister Eintracht Braunschweig auf Kurs Richtung Erstklassigkeit. Die Treffer von Torjäger Dominik Kumbela und Ermin Bicakcic sicherten den Fußballprofis von Trainer Torsten Lieberknecht zum Auftakt der Rückrunde am Montag zumindest einen Zähler. Bei 41 Punkten ist der Abstand zu Kölns Mitabsteiger Hertha BSC auf zwei Zähler geschrumpft. Marc Pfitzner scheiterte in der 78. Minute per Foulelfmeter an FC-Keeper Timo Horn. Für Köln, das in der Tabelle Zehnter bleibt, trafen Christian Clemens und Anthony Ujah.

Keine Sperre für Dortmunder Nationalspieler Schmelzer

Frankfurt/Main (dpa) - Borussia Dortmunds Profi Marcel Schmelzer wird trotz seiner Roten Karte im Spiel gegen den VfL Wolfsburg nicht gesperrt. Wie erwartet, beantragte der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes am Montag die Einstellung des Verfahrens gegen den Nationalspieler. Schmelzer ist deshalb bereits im kommenden Bundesligaspiel am Sonntag bei 1899 Hoffenheim spielberechtigt. Damit reagierte der Verband auf eine Fehlentscheidung von Wolfgang Stark. Der Schiedsrichter hatte eine Rettungsaktion von Schmelzer auf der Torlinie irrtümlicherweise als Handspiel gewertet und mit einem Platzverweis für den Außenverteidiger geahndet.

NHL sagt im Tarifstreit alle Spiele bis 30. Dezember ab

New York (dpa) - Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL hat wegen des Tarifstreits zwei weitere Saisonwochen gestrichen. Wie die Liga am Montag mitteilte, werde es aufgrund der Aussperrung der Profis bis 30. Dezember keine Spiele geben. Insgesamt fallen damit bereits 526 Partien der regulären Saison aus. Damit droht mehr denn je die Absage der kompletten Spielzeit. Zuvor hatte die NHL ein neues Vertragsangebot der Spielergewerkschaft NHLPA als «nicht akzeptabel» abgelehnt. Hauptstreitpunkt ist die Aufteilung der Jahreseinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar.

Bambergs Basketballer halten Konkurrenz auf Abstand

Bamberg (dpa) - Die Brose Baskets Bamberg haben mit dem achten Sieg in Serie die Konkurrenz in der Basketball-Bundesliga weiter auf Abstand gehalten. Der Spitzenreiter der höchsten deutschen Spielklasse besiegte am Montagabend zu Hause Phoenix Hagen mit 107:80 und steht mit neun Siegen und nur einer Niederlage deutlich vor dem zweitplatzierten Team aus Ulm, das bereits viermal verlor. Bester Werfer war einmal mehr Bostjan Nachbar mit 19 Punkten.