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Kerber und Görges in Australien weiter - Quartett scheitert


Melbourne (dpa) - Angelique Kerber und Julia Görges haben die zweite Runde der Australian Open erreicht. Kerber setzte sich 6:2, 6:4 gegen die Ukrainerin Jelina Switolina durch. Fed-Cup-Kollegin Julia Görges gewann nach hartem Kampf mit 7:5, 2:6, 6:4 gegen Vera Duschewina aus Russland. Bei den Männern kam zunächst nur Tobias Kamke durch ein 6:1, 6:4, 6:1 gegen den Italiener Flavio Cipolla weiter. Ausgeschieden sind Mona Barthel (5:7, 6:2, 4:6 gegen Xenia Perwak aus Kasachstan), Björn Phau (3:6, 2:6, 3:6 gegen den Inder Somdev Devvarman), Julian Reister (6:4, 6:7 (4:7), 1:6, 2:6 gegen Guillaume Rufin aus Frankreich) und Qualifikant Cedrik-Marcel Stebe (2:6, 4:6, 3:6 gegen Stanislas Wawrinka aus der Schweiz).

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Umfrage: Fan-Skepsis an Meistertitel für Bayern - Trainer einig

Berlin (dpa) - Nicht einmal die Hälfte der Deutschen ist laut einer Umfrage fest vom Gewinn der Fußball-Meisterschaft des FC Bayern München überzeugt. Dies ist das überraschende Ergebnis einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Nur 48 Prozent der Befragten glauben, der souveräne Herbstmeister sei bis Ende der Bundesliga-Jubiläumssaison nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Innerhalb der Liga sieht man das anders: Die überwältigende Mehrheit von Trainern, Managern und Vorstandsmitgliedern hält es in einer dpa-Umfrage für undenkbar, dass einer der Verfolger die Bayern noch stoppen kann.

Fan-Randale: 50 000 Euro Geldstrafe für Schalke 04

Frankfurt/Main (dpa) - Gleich 50 000 Euro muss der FC Schalke 04 für das schlechte Benehmen seiner Fans bezahlen. Wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens verurteilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Montag den Bundesligisten, wie der DFB mitteilte. 10 000 Euro Geldstrafe muss der SC Freiburg bezahlen, 9000 Euro Bayer Leverkusen. Die meisten Vorfälle hatten sich im Derby zwischen Borussia Dortmund und Schalke am 20. Oktober ereignet: Ungefähr 20 Magnesiumfackeln waren im Schalker Zuschauerblock abgebrannt worden. Zudem wurde im Stehplatzbereich der Gästefans für mehrere Minuten ein Banner mit der Aufschrift »Tod dem BVB« gezeigt.

HSV-Chef Jarchow: Gewaltproblem liegt außerhalb der Stadien

Hamburg (dpa) - Carl-Edgar Jarchow, Vorsitzender des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, hat das kürzlich beschlossene Konzept »Sicheres Stadion« kritisiert. Es gehe am eigentlichen Problem vorbei, meinte der FDP-Politiker in einem dpa-Interview. »Aber nicht in den Stadien liegt das Problem, es liegt drum herum.« Die Politik habe wegen der Wahlen in Deutschland Druck gemacht. »Typisch Politik«, sagte der HSV-Chef. Präventionen müssten nicht nur in den Stadien getroffen werden, sondern auf den Wegen zum Stadion.

Roggisch trotz Rückenbeschwerden gegen Argentinien einsatzbereit

Granollers (dpa) - Die deutschen Handballer können bei der WM in Spanien in Bestbesetzung mit Kapitän Oliver Roggisch gegen Argentinien antreten. Einen Tag vor dem dritten Vorrundenspiel an diesem Dienstag (18.15 Uhr/ARD) konnte der Abwehrchef wegen einer Rückenblessur nur ein leichtes Training absolvieren. »Ich werde zu 100 Prozent spielen«, sagte er. Roggisch hatte sich die Rückenbeschwerden bei der 23:25-Niederlage gegen Tunesien zugezogen.

NFL-Playoffs: Vollmer mit New England im Halbfinale

Boston (dpa) - Die New England Patriots haben erneut das Playoff-Halbfinale der National Football League NFL erreicht. Das Team mit dem deutschen Right Tackle Sebastian Vollmer gewann sein Viertelfinal-Heimspiel gegen die Houston Texans mit 41:28. Somit stehen die Patriots zum siebten Mal seit 2001 in der Vorschlussrunde. Hier hat der Vizemeister am kommenden Sonntag Heimrecht und empfängt die Baltimore Ravens zu einer Neuauflage des Vorjahres-Halbfinals. In der zweiten Vorschlussrunden-Partie spielen die Atlanta Falcons gegen die San Francisco 49ers um den Final-Einzug.

Sportgericht urteilt: Zwei-Jahres-Sperre für Simret Restle-Apel

Bonn (dpa) - Die Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel ist für zwei Jahre wegen Dopings gesperrt worden. Dies entschied das Deutsche Sportschiedsgericht (DIS), wie die Nationale Anti-Doping-Agentur mitteilte. Die NADA hatte die Leichtathletin vom PSV Grün-Weiß Kassel mit einer im Mai 2012 genommenen Probe der Einnahme des verbotenen Blutdopingmittels EPO überführt. Restle-Apel hatte den positiven Test damit begründet, dass sie Blutungen im Unterleib gehabt und bei Verwandten Spritzen im Kühlschrank entdeckt habe, die Vitamine enthalten haben sollen.