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Kein Klose-Ersatz gegen Kasachstan - Löw setzt auf bewährte Kräfte


Frankfurt/Main (dpa) - Trotz des Ausfalls von Miroslav Klose kehrt Bundesliga-Topstürmer Stefan Kießling für die WM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan nicht in die Fußball-Nationalmannschaft zurück. Bundestrainer Joachim Löw verzichtete bei der Nominierung seines Kaders am Donnerstag in Frankfurt erneut auf den Angreifer von Bayer Leverkusen. Auch für den verletzten Mats Hummels holte Löw keinen neuen Innenverteidiger in sein 23 Akteure umfassendes Aufgebot, sondern setzt auf bewährte Kräfte. Die DFB-Elf tritt am Freitag kommender Woche in Astana und vier Tage später in Nürnberg gegen den Außenseiter an. Als dritter Torwart wurde Ron-Robert Zieler berufen.

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Löw freut sich über Ballack-Einladung

Frankfurt/Main (dpa) - Joachim Löw hat mit großer Freude auf Michael Ballacks Einladung zu dessen Abschiedsspiel am 5. Juni in Leipzig reagiert. Der Bundestrainer berichtete am Donnerstag in Frankfurt nach längerer Funkstille von einem Telefonat mit dem ehemaligen Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Vortag. «Er hat mich eingeladen zu seinem Abschiedsspiel. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass er mich einlädt», sagte Löw. Das Verhältnis zwischen Löw und Ballack war nach der Ausbootung des früheren «Capitano» durch Löw im Nationalteam äußerst angespannt.

DFB-Team bleibt Zweiter der Weltrangliste

Zürich (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft geht als Zweiter der FIFA-Weltrangliste in die WM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan. In Führung des am Donnerstag veröffentlichten Rankings liegt weiterhin Welt- und Europameister Spanien mit 1610 Punkten. Der Rückstand von Deutschland auf den Spitzenreiter beläuft sich auf 137 Zähler. Hinter dem DFB-Team (1473) folgen Argentinien (1309), England (1174) und Italien (1173) auf den Plätzen drei bis fünf.

FIFA-Präsident Blatter kritisiert Modus für EM 2020

Zürich (dpa) - FIFA-Präsident Joseph Blatter hat massive Kritik am Modus für die Fußball-EM 2020 in 13 europäischen Ländern geübt. «Ein Turnier gehört in einem Land gespielt, dadurch schafft man Identität und Euphorie», sagte Blatter dem «Kicker» in einem Interview. «So einer Europameisterschaft fehlen Seele und Herz», kritisierte der Schweizer die Pläne der Europäischen Fußball-Union UEFA und fügte an: «Das Turnier 2020 hat man verzettelt.» Die paneuropäische EM in sieben Jahren ist eine Idee von UEFA-Präsident Michel Platini, der als möglicher Konkurrent Blatters um den FIFA-Chefposten gilt.

Hep Monatzeder wird neuer Präsident des TSV 1860 München

München (dpa) - Der Grünen-Politiker Hep Monatzeder wird wie erwartet neuer Präsident des TSV 1860 München. Das gab der Fußball-Zweitligist auf einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt. Der 61-Jährige wird vom 1. April an die Nachfolge von Dieter Schneider antreten. Der 65-Jährige hatte in der vergangenen Woche nach inneren Querelen bei den «Löwen» seinen Rückzug angekündigt. Schneider stand zwei Jahre an der Spitze des Vereins.

Nach schwerem Sturz von Kröll: Super-G in Lenzerheide abgesagt

Lenzerheide (dpa) - Nach einem schweren Sturz von Skirennfahrer Klaus Kröll ist der Super-G beim Weltcup-Finale in Lenzerheide abgebrochen worden. Der Österreicher war am Donnerstag nach einem Sprung von der Piste abgekommen und in den Fangzaun gerast. Laut einer ersten Diagnose des Teamarztes hat er sich an der linken Schulter und am linken Oberarm verletzt. Er musste mit dem Hubschrauber geborgen werden. Auch der Super-G der Damen wurde in der Schweiz abgesagt. Die Kristallkugel ging dadurch mit 55 Punkten Vorsprung auf Julia Mancuso aus den USA an die Slowenin Tina Maze.

Andrea Henkel sprintet auf Rang zwei - Miriam Gössner Dritte

Chanty-Mansijsk (dpa) - Andrea Henkel ist beim Saisonfinale der Biathleten im sibirischen Chanty-Mansijsk im Sprint auf Rang zwei gelaufen. Die 35-Jährige schoss am Donnerstag über die 7,5 Kilometer fehlerfrei und musste sich nur der ebenfalls ohne Schießfehler gebliebenen Tschechin Gabriela Soukalova geschlagen geben. Das tolle deutsche Ergebnis rundete Miriam Gössner als Dritte ab. Die 22-Jährige musste eine Strafrunde laufen. Laura Dahlmeier belegte Rang zwölf, Franziska Hildebrand wurde 14.

Scharping strebt dritte Amtszeit als BDR-Präsident an

Frankfurt/Main (dpa) - Rudolf Scharping steht nun doch für eine dritte Amtszeit als Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) zur Verfügung. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien, «dann mache ich weiter», kündigte Scharping am Donnerstag in Frankfurt am Main an. Zuvor hatte der ehemalige Bundesverteidigungsminister anklingen lassen, dass er nicht wieder kandidieren wolle. Wenn sich bis zur Mitgliederversammlung in Gelsenkirchen am 23. März eine Mannschaft finde, «die funktioniert und die ein gemeinsames, klares Konzept verfolgt», werde er weitermachen, sagte Scharping nun.

Stephanie Beckert sagt WM-Start im Team endgültig ab

Berlin (dpa) - Team-Olympiasiegerin Stephanie Beckert hat am Donnerstag ihren Start in der Teamverfolgung bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in der kommenden Woche endgültig abgesagt. «Ich werde bei der WM in Sotschi nicht in der Team-Verfolgung an den Start gehen. Aufgrund wiederholter Attacken von Claudia Pechstein sehe ich mich mental dazu nicht in der Lage», ließ die Erfurterin am Donnerstag nach dem Gespräch mit der Führung der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG durch ihr Management mitteilen.

Weltverbands-Präsident glaubt an Olympia-Zukunft der Ringer

Berlin (dpa) - FILA-Interimspräsident Nenad Lalovic ist optimistisch, dass die Ringer das drohende Olympia-Aus doch noch abwenden können. «Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen», sagte der serbische Übergangsboss des internationalen Ringer-Verbandes (FILA) am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. «Wir hatten unseren Sport nicht modernisiert. Wir waren im Tiefschlaf und sind jetzt wieder aufgewacht.» Mit Modernisierungsmaßnahmen, Regeländerungen und einem verstärkten Anti-Doping-Kampf wollen die Mattenkämpfer das Internationale Olympische Komitee (IOC) umstimmen.

Haas scheitert im Achtelfinale an Del Potro

Indian Wells (dpa) - Tennisprofi Thomas Haas ist im Achtelfinale des ATP-Masters von Indian Wells gescheitert. Deutschlands Nummer eins war am Mittwoch (Ortszeit) gegen den Argentinier Juan Martin Del Potro absolut chancenlos und verlor in nur 66 Minuten mit 1:6, 2:6. Haas gab gegen den Siebten der Weltrangliste fünfmal seinen Aufschlag ab und musste letztlich im vierten Duell mit Del Potro seine vierte Zweitsatz-Niederlage hinnehmen.