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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

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Heynckes: Meisterschaft höchstens »moderat« feiern


München (dpa) - Der FC Bayern München würde seine 23. Fußball-Meisterschaft am Samstag allenfalls »moderat« feiern. »Ich denke, dass es ein großes Ereignis ist. Aber wir haben noch andere Ziele«, begründete Trainer Jupp Heynckes einen Tag vor der Bundesliga-Auswärtspartie am Samstag bei Eintracht Frankfurt die Zurückhaltung des Rekordmeisters. Mit einem Sieg beim Aufsteiger können die Münchner den frühesten Titelgewinn der Bundesliga-Geschichte perfekt machen. Allerdings steht schon vier Tage später das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League beim italienischen Herausforderer Juventus Turin an.

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Bayer-Chef Holzhäuser: Beteiligen uns nicht an Spekulationen

Leverkusen (dpa) - Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hält sich zu neuen Gerüchten um einen Wechsel von Fußball-Nationalspieler André Schürrle zum FC Chelsea zurück. »Wir wollen uns dazu gar nicht äußern. An Spekulationen beteiligen wir uns nicht. Und was im Sommer sein wird, wissen wir nicht«, sagte Holzhäuser der Nachrichtenagentur dpa am Freitag. Die »Bild«-Zeitung (Freitag) hatte einen Schürrle-Transfer für zwölf bis 15 Millionen Euro zum Champions-League-Gewinner von 2012 ins Gespräch gebracht. Im Gegenzug solle der vom FC Chelsea an Bayers Bundesliga-Konkurrenten Werder Bremen ausgeliehene Belgier Kevin de Bruyne kommen.

  2,8 Sekunden fehlen Nowitzki zum Sieg: Nur Wunder kann noch helfen

Denver (dpa) - Dirk Nowitzki haben mit den Dallas Mavericks nur 2,8 Sekunden zu einem wichtigen Sieg bei den Denver Nuggets gefehlt. Der Meister von 2011 kassierte am Donnerstag letztlich eine denkbar knappe und bittere 94:95-Niederlage. Um die Playoffs der nordamerikanischen Profiliga NBA doch noch zu erreichen, brauchen der deutsche Basketball-Nationalspieler und seine Teamkollegen nun schon ein Wunder. In der Tabelle der Western Conference rangiert Dallas nach der zweiten Niederlage nacheinander weiter nur auf dem zehnten Platz. Mit 36 Siegen bei 39 Niederlagen fehlen den Texanern drei Siege auf den achten Platz (Los Angeles Lakers).

Kerber in Monterrey im Viertelfinale - Görges raus in Charleston

Monterrey (dpa) - Die an Nummer eins gesetzte deutsche Tennisspielerin Angelique Kerber hat beim WTA-Turnier in Monterrey das Viertelfinale erreicht. Allerdings hatte die Kielerin etwas Mühe, die russische Qualifikantin Alla Kudrjawzewa am Donnerstag (Ortszeit) mit 6:4, 4:6, 6:2 zu bezwingen. Weniger erfolgreich verlief das Achtelfinal-Match für Julia Görges in Charleston. Die Bad Oldesloerin unterlag Stefanie Vögele mit 6:3, 1:6, 3:6. Von den insgesamt fünf gestarteten deutschen Spielerinnen ist bei dem mit 795 707 Dollar dotierten Sandplatzturnier im US-Bundesstaat South Carolina nach dem Görges-Aus keine mehr im Wettbewerb.

Wolfgang Pichler nicht mehr Chef der russischen Biathletinnen

Moskau (dpa) - Der deutsche Biathlon-Trainer Wolfgang Pichler ist als Chef des russischen Damenteams abgelöst worden, bleibt aber im Trainerstab für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Der 58-jährige Pichler war in die Kritik geraten, weil seine Schützlinge bei der Weltmeisterschaft in Nové Mesto keinen Titel gewonnen hatten. Neuer Cheftrainer sei Alexander Selifonow, der die russischen Damen schon zwischen 2007 und 2010 trainiert hatte, teilte am Freitag der Biathlon-Verband in Moskau mit. Der Ruhpoldinger Pichler, der zuvor die schwedische Mannschaft mit viel Erfolg geführt hatte, soll künftig vor allem für spezielle Trainingseinheiten zuständig sein.

Nach Nazi-Torjubel: Fünf Spiele Sperre für griechischen Fußballer

Athen (dpa) - Der griechische Fußball-Profi Giorgos Katidis von AEK Athen ist wegen seines Nazi-Torjubels in einem Liga-Spiel vom nationalen Verband EPO mit fünf Spielen Sperre belegt worden. Der Mittelfeldspieler vom Club des deutschen Trainers Ewald Lienen muss außerdem eine Geldstrafe von 1000 Euro bezahlen. Bereits zuvor war Katidis von seinem Club bis Saisonende suspendiert worden, aus dem Nationalteam ist er lebenslang ausgeschlossen worden. Der 20-Jährige hatte Mitte März beim 2:1 (1:0)-Sieg der Athener gegen Veria FC den Siegtreffer erzielt. Anschließend rannte er in Richtung Tribüne, zog sein Trikot aus und feierte seinen Treffer mit dem Hitlergruß.

1860 München kommt nicht zur Ruhe: Ismaik fordert neuen Sportchef

München (dpa) - Auch unter seinem neuen Präsidenten Hep Monatzeder kommt Fußball-Zweitligist 1860 München nicht zur Ruhe. Investor Hasan Ismaik drängte am Freitag bei einer Pressekonferenz auf den Abgang von Sportdirektor Florian Hinterberger zum Saisonende. »Wir brauchen einen neuen Sportdirektor«, betonte der Jordanier. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Hinterbergers Vertrag beim Münchner Traditionsclub läuft Ende Juni aus. Auch Trainer Alexander Schmidt erhielt alles andere als Rückendeckung. »Momentan hat er Erfolg. »Aber wir müssen auch hinterfragen, ob er die Mannschaft wirklich weitergebracht hat, ob eine Entwicklung stattgefunden hat.«

Schlechter Start für Siem: Masters-Hoffnung schon so gut wie dahin

San Antonio (dpa) - Die Rest-Hoffnungen von Marcel Siem auf eine Teilnahme am Masters in Augusta sind schon zu Beginn der letzten Qualifikations-Möglichkeit so gut wie dahin. Der Ratinger leistete sich am Donnerstag bei den Texas Open eine 76er-Auftaktrunde und reihte sich damit auf dem geteilten 109. Platz des US-PGA-Turniers ein. Nur der Sieger bekommt - sofern er es nicht schon hat - noch ein Ticket fürs erste Major-Turnier des Jahres vom 11. bis 14. April. Von Platz eins, den sich die beiden Amerikaner Matt Bettencout und Peter Tomasulo teilten, ist Siem aber bereits neun Schläge entfernt.

Nach Sperre: Ex-Profi Streit lässt sich vom Club freistellen

Köln (dpa) - Der frühere Bundesliga-Profi Albert Streit hat sich aufgrund seiner viermonatigen Sperre nach einer Tätlichkeit bis auf weiteres vom Trainings- und Spieletrieb seines Vereins Viktoria Köln freistellen lassen. Wie Viktoria-Sportchef Franz Wunderlich am Freitag bestätigte, will sich der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler in Ruhe überlegen, ob er seine Karriere nach Ablauf der Sperre fortsetzt. »Wir haben ihm geraten, nicht emotional zu reagieren, sondern in Ruhe nachzudenken«, sagte Wunderlich. Streit hat bei dem Regionalligisten noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014.