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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

Dufner neuer Sportdirektor bei Hannover 96 - Vertrag bis 2016

Hannover (dpa) - Dirk Dufner ist mit sofortiger Wirkung neuer Sportdirektor von Hannover 96. Der 45 Jahre alte Rechtsanwalt erhält beim Fußball-Bundesligaclub einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 und wird am Freitag beim Auswärtsspiel der 96-Mannschaft in Fürth erstmals auf der Tribüne sitzen. Das teilte der Club am Mittwoch ab. Der bisherige Freiburger Manager Dufner hatte in Gesprächen mit 96-Präsident Martin Kind am Montag und Dienstag eine schnelle Einigung erzielt. Der Nachfolger des bisherigen 96-Sportdirektors Jörg Schmadtke wird an diesem Donnerstag (11.30 Uhr) in der AWD-Arena in Hannover offiziell vorgestellt.

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Sport-Prominenz verneigt sich vor «Weltklasse»-Bayern

München (dpa) - Ob Dirk Nowitzki oder Boris Becker: Nach der Fußball-Gala gegen Barcelona verneigt sich die versammelte Sport-Prominenz vor dem FC Bayern. Via Kurznachrichtendienst Twitter wurden Hochachtung, Superlative und auch mal schlichter Jubel kommuniziert. «Jupp Heynckes ist der Hit!!! Besser hat Bayern lange lange nicht gespielt !», twitterte der ehemalige Wimbledon-Sieger Boris Becker nach dem 4:0-Erfolg der Bayern am Dienstag im Halbfinal-Hinspiel der Champions League. «Bravo Bayern. Ein Wort: Weltklasse», schrieb der frühere FCB-Profi Dietmar Hamann. Der deutsche Basketball-Star Dirk Nowitzki jubelte: «Ole ole ole ole».

Hoeneß: «Mir ist klar, dass meine Glaubwürdigkeit darunter leidet»

München (dpa) - Auch Uli Hoeneß selbst rechnet wegen der Steuer-Affäre mit einem persönlichen Imageschaden. «Mir ist klar, dass meine Glaubwürdigkeit darunter leidet. Aber da muss ich jetzt durch», sagte der Unternehmer und Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München der «Sport Bild» (Mittwoch). Die Staatsanwaltschaft München II ermittelt gegen den 61-Jährigen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück forderte eine umfassende Aufklärung. Der Fall müsse so untersucht werden «wie bei jedem anderen auch.

Erstrunden-Aus für Mona Barthel in Stuttgart

Stuttgart (dpa) - Mona Barthel ist beim WTA-Turnier in Stuttgart bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die 22 Jahre alte Tennisspielerin aus Neumünster verlor am Mittwoch bei der mit 796 000 Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung gegen die Tschechin Lucie Safarova mit 3:6, 1:6. Drei Tage nach ihrem starken Auftritt im deutschen Fed-Cup-Team war Barthel in der Porsche-Arena nicht wiederzuerkennen. Barthel ist nach Andrea Petkovic und Dinah Pfizenmaier bereits die dritte deutsche Spielerin, die an ihrer Auftakthürde scheitert.

Degen-Ass Britta Heidemann beendet Fecht-Auszeit

Leverkusen (dpa) - Neun Monate nach dem Olympia-Drama von London und dem Gewinn der Silbermedaille beendet Top-Fechterin Britta Heidemann ihre selbst gewählte Auszeit. Beim Grand Prix am 27. und 28. April in Xuzhou geht die Degen-Olympiasiegerin von Peking wieder auf die Planche. Am Mittwoch flog die Leverkusenerin nach China und will im Xuzhou Gymnasium ihr Können erstmals seit dem Ende der Spiele von London wieder in einem internationalen Wettkampf beweisen.

Fall Armstrong: US-Justizministerium klagt und will Geld zurück

Austin (dpa) - Dem gefallenen Radstar Lance Armstrong droht nach seiner Doping-Beichte ein teures Nachspiel. Das US-Justizministerium klagt gegen den Texaner auf die Rückzahlung von Sponsorengeldern in Millionenhöhe. Das geht aus der am Dienstag (Ortszeit) eingereichten Anklageschrift hervor. Das staatliche Unternehmen US Postal zahlte als Hauptsponsor von 1998 bis 2004 rund 40 Millionen Dollar (knapp 31 Millionen Euro) für die Namensrechte am Armstrong-Team. Davon seien rund 17 Millionen (ca. 13 Millionen Euro) an den Kapitän geflossen, der in dieser Zeit sechs Tour-de-France-Erfolge einfuhr.