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dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

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Autobranche erwartet starkes Jahr 2014 - Europa-Markt wächst wieder


Berlin/Stuttgart (dpa) - Die deutsche Autobranche steht angesichts der anziehenden Nachfrage in Europa vor einem starken Jahr 2014. In Europa sei die Trendwende auf dem Automarkt geschafft, auch der Absatz in Deutschland erhole sich, bilanzierte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag zum Jahreswechsel. In China und den USA boomt das Geschäft weiter. Der Ausblick ist rundweg positiv: 2014 dürften die deutschen Hersteller weltweit 14,7 Millionen Autos produzieren, das wären 500 000 oder 3,5 Prozent mehr als in diesem Jahr. Die Auftragslage ist so gut, dass an einigen Standorten Betriebsferien verkürzt oder Sonderschichten gefahren werden.

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Razzia bei Commerzbank - »Ermittlungen nicht gegen die Bank«

Frankfurt/Bochum (dpa) - Im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Beihilfe zur Steuerhinterziehung haben Fahnder am Dienstag die Frankfurter Zentrale und mehrere Niederlassungen der Commerzbank durchsucht. Dabei haben die Ermittler aber nicht das Geldhaus selbst im Visier. »Die Ermittlungen richten sich nicht gegen die Bank, sondern gegen einzelne Mitarbeiter eines anderen Finanzdienstleisters. Die Commerzbank kooperiert selbstverständlich vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden«, teilte das Institut auf Nachfrage mit.

ThyssenKrupp: Anteil der Krupp-Stiftung sinkt auf 22,99 Prozent

Essen (dpa) - Die mächtige Krupp-Stiftung hat ihre Sperrminorität beim finanziell angeschlagenen Industriekonzern ThyssenKrupp verloren. Die Beteiligung der Stiftung sei auf 22,99 Prozent gesunken, teilte eine Sprecherin am Dienstag in Essen mit. Hintergrund ist eine von dem Konzern durchgeführte Erhöhung des Grundkapitals um zehn Prozent, an der sich die Stiftung nicht beteiligt hatte. Zuletzt hatte die Stiftung noch 25,3 Prozent an ThyssenKrupp gehalten. Die Stiftung bleibe verlässliche Ankeraktionärin des Konzerns, erklärte die Kuratoriumsvorsitzende Ursula Gather.

GfK: Deutsche haben 2014 mehr Geld in der Tasche

Bruchsal (dpa) - Die Deutschen haben nach Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2014 mehr Geld in der Tasche. Die durchschnittliche Kaufkraft pro Kopf werde nominal um 586 Euro oder 2,85 Prozent steigen, teilte die GfK-Tochter GeoMarketing am Dienstag in Bruchsal (Baden-Württemberg) mit. Angesichts einer prognostizierten Inflationsrate von 1,7 Prozent und stagnierender Löhne blieben real allerdings im Schnitt nur rund 1,1 Prozent mehr im Portemonnaie der Verbraucher. Hinzu komme das Wohlstandsgefälle zwischen West und Ost.

WTO-Ministertreffen ringt um Pakt für Handelsliberalisierung

Nusa Dua (dpa) - Minister aus aller Welt haben am Dienstag auf Bali Verhandlungen über die Rettung eines auf der Kippe stehenden Abkommens für die Liberalisierung der Handelsbeziehungen begonnen. Das umstrittene Bali-Paket sieht Vereinfachungen bei der Zollabwicklung im internationalen Warenverkehr, den Abbau von Agrarsubventionen sowie eine bessere Einbeziehung der ärmsten Länder in den Welthandel vor. Experten schätzen, dass dadurch 21 Millionen neue Jobs entstehen, vor allem in Entwicklungsländern.

Apple kauft Spezialisten für Twitter-Analyse Topsy

New York (dpa) - Apple hat die Firma Topsy gekauft, die sich auf die Auswertung von Aktivität beim Kurznachrichtendienst Twitter spezialisiert. Nach Informationen des »Wall Street Journal« zahlte Apple über 200 Millionen Dollar. Der Konzern bestätigte der Zeitung am Montag den Kauf von Topsy, machte aber keine weiteren Angaben. Topsy wertet zum Beispiel aus, wie populär ein bestimmtes Thema oder Ereignis bei Twitter war.

Verluste vor am deutschen Aktienmarkt

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag Verliste verzeichnet. Der Dax verlor bis zum Nachmittag 1,43 Prozent auf 9267,65 Punkte und verbuchte damit den größten Tagesverlust seit Ende August. Der MDax fiel um 1,66 Prozent auf 16 123,50 Punkte. Die beiden Indizes hatten am Montag jeweils neue Bestmarken erreicht. Der TecDax gab am Dienstag um 1,65 Prozent nach auf 1137,19 Punkte. Anleger agierten aus Vorsicht vor möglicherweise guten US-Konjunkturdaten zurückhaltend, sagten Börsianer. Der Euro legte zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3578 (Montag: 1,3536) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7365 (0,7388) Euro.