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dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

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Inflationsrate sinkt 2013 auf 1,5 Prozent


Wiesbaden (dpa) - Die Inflationsrate in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 2010 gesunken. Die Verbraucherpreise stiegen 2013 um 1,5 Prozent nach 2,0 Prozent im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag nach ersten Berechnungen in Wiesbaden mitteilte. Die Jahresteuerung liegt damit deutlich unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank, die Preisstabilität bei einer Rate knapp unter zwei Prozent gewahrt sieht. Im Dezember zog die Inflation allerdings leicht an. Die Verbraucherpreise legten auf Jahressicht um 1,4 Prozent zu - nach 1,3 Prozent im November und dem Jahrestief von 1,2 Prozent im Oktober. Vor allem Nahrungsmittel waren deutlich teurer als im Vorjahr. Firmen bieten wieder mehr Stellen an

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Nürnberg (dpa) - Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat zum Jahresende 2013 wieder leicht angezogen. Die Unternehmen hätten im Dezember deutlich mehr offene Stellen angeboten als noch im November, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Montag unter Berufung auf ihren Stellenindex BA-X. Der Indikator beschloss das Jahr mit 152 Punkten - das sind 3 Zähler mehr als im Monat davor. Im Vergleich zum Vorjahr bleibe aber weiterhin ein leichtes Minus von vier Punkten, berichtete die BA. Der Wert wird monatlich auf der Basis angebotener freier Stellen ermittelt.

US-Senat stimmt über designierte Fed-Vorsitzende Yellen ab

Washington (dpa) - Der US-Senat stimmt an diesem Montag über die Ernennung von Janet Yellen zur neuen Vorsitzenden der US-Notenbank ab. Damit rückt die 67-Jährige Anfang Februar als erste Frau an die Spitze der Zentralbank der weltgrößten Volkswirtschaft. Die Zustimmung für die 67-Jährige gilt als sicher. Bereits vor Wochen hatte sich ein Senatsausschusss mit klarer Mehrheit für die bisherige Vize-Vorsitzende der Fed ausgesprochen. Das Votum wird nicht vor 2100 deutscher Zeit erwartet. Hauptaufgabe der Nachfolgerin von Ben Bernanke wird es sein, die bereits eingeleitete Abkehr von der Politik des billigen Geldes behutsam fortzusetzen - ohne dabei den gegenwärtigen Aufwärtstrend der US-Konjunktur zu gefährden. Elektronik-Branche setzt zur CES auf Wachstumsmärkte

Las Vegas (dpa) - Die Zukunft der Elektronik-Industrie wird immer mehr von Wachstumsmärkten wie China, Indien oder Brasilien bestimmt. Vor allem in China stehe mit dem Vormarsch der Smartphone-Revolution aus den großen Städten aufs Land ein rasantes Wachstum der Nutzer-Zahlen bevor, sagte Steve Koenig, führender Analyst des Messe-Veranstalters CEA zum Start der Elektronik-Messe CES in Las Vegas. Koenig warnte, dass der Boom in den neuen Märkten für die Industrie kein allgemeines Umsatzplus bedeuten werde. Denn dort, wo die Nachfrage steigt, sind vor allem günstige Geräte gefragt.

IMK-Forscher erwarten 1,2 Prozent Wachstum in diesem Jahr

Berlin (dpa) - Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) rechnet 2014 für Deutschland mit einem Wachstum von 1,2 Prozent. Dazu werde neben dem privaten Konsum im Inland eine moderate Belebung bei den Investitionen beitragen, stellte IMK-Direktor Gustav Horn am Montag in Berlin fest. Ein sich selbst tragender Aufschwung sei derzeit nicht in Sicht, weil viele europäische Handelspartner weiterhin unter einer wirtschaftlichen Schwäche litten. Andere große Wirtschaftsforschungsinstitute sind optimistischer. Ihre Prognosen reichen von 1,6 bis 1,9 Prozent Wachstum in diesem Jahr.

Schweiz: Milliardenverlust durch gesunkenen Goldpreis

Zürich (dpa) - Wegen des gesunkenen Goldpreises muss die Schweizerische Nationalbank (SNB) einen Milliardenverlust hinnehmen. Insgesamt verbuchte sie für das Geschäftsjahr 2013 ein Minus von 12 Milliarden Franken (9,75 Mrd Euro). Das teilte die Zentralbank am Montag in Zürich mit. Daher könne es keine Gewinnausschüttung an die Staats- und Gemeindekassen geben. In die Haushalte des Bundes sowie von 20 der 26 Schweizer Kantone werden dadurch Löcher gerissen, die nun durch Sparmaßnahmen und Kredite geschlossen werden müssen.

Renault hofft auf Trendwende im deutschen Markt

Düsseldorf (dpa) - Der französische Autobauer Renault hofft nach den Absatzeinbußen der vergangenen Jahre 2014 in Deutschland auf eine Trendwende. Zusammen mit der Konzerntochter Dacia wolle Renault in diesem Jahr rund 171 000 Autos in der Bundesrepublik verkaufen, sagte Deutschland-Chef Achim Schaible am Montag in Düsseldorf. Das wären rund 9000 mehr als im Vorjahr. Der Marktanteil der Gruppe soll dadurch von 5,1 auf 5,3 Prozent steigen.

Deutsche Aktien kaum bewegt vor wichtigen Daten

Frankfurt/Main (dpa) - Vor weiteren wichtigen Daten im Wochenverlauf hat sich der deutsche Aktienmarkt am Montag verhalten präsentiert. Zuletzt stand der Dax mit 0,14 Prozent im Plus bei 9448 Punkten. Der MDax trat mit plus 0,01 Prozent auf 16 620 Punkten auf der Stelle. Der TecDax rückte um 0,28 Prozent auf 1186 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hielt sich mit 0,13 Prozent im Plus. Der Euro gab nach. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3602 (Freitag: 1,3634) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7352 (0,7335) Euro.