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dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

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Bundesbank: Deutsche Wirtschaft schrumpft im Winterhalbjahr


Frankfurt/Main (dpa) - Trübe Aussichten für die deutsche Wirtschaft - zumindest kurzfristig: Im Winterhalbjahr deute sich ein Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität an, prognostiziert die Deutsche Bundesbank in ihrem am Montag vorgelegten Monatsbericht. Die Konjunktur stocke wegen der Rezession im Euroraum und der Verlangsamung des globalen Wachstums. Die wirtschaftliche Schwächephase werde aber wohl nicht allzu lange anhalten. Die Notenbanker rechnen nach einem realen Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,7 Prozent 2012 für 2013 mit einer Rate von 0,4 Prozent. Das Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) rechnet sogar mit 0,8 Prozent im nächsten Jahr. Damit erhöhten die Forscher ihre Prognose vom Oktober für 2013 um 0,4 Prozentpunkte.

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«FAZ»: Niederländer soll neuer Chef der Eurogruppe werden

Brüssel/Berlin (dpa) - Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem soll nach einem Zeitungsbericht neuer Chef der Eurogruppe werden. Eine entsprechende informelle Absprache hätten die Staats- und Regierungschefs des Euroraums am Rande des EU-Gipfels vergangene Woche in Brüssel getroffen, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ/Montag). Endgültig entscheiden wollten die 17 Euro-Finanzminister dann im Januar. Die Bundesregierung hielt sich zur Nachfolge von Jean-Claude Juncker bedeckt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin, das Thema werde zum gegebenen Zeitpunkt unter den Finanzministern entschieden.

Samaras appelliert an multinationale Chefs

Athen (dpa) - Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras hat bei einem Treffen an die Chefs internationaler Unternehmen appelliert, dringend Arbeitsplätze in Griechenland zu schaffen. Die Gefahr eines Bankrotts Griechenlands sei gebannt, nun müsse die Wirtschaft angekurbelt werden. Samaras traf am Montag Chefs wichtiger multinationaler Konzerne, die in Griechenland tätig sind, darunter chinesische Manager. Am Treffen nahm auch der Finanzminister Ioannis Stournaras teil. Stournaras sagte anschließend im griechischen Fernsehen, die Vertreter der Großunternehmen hätten in erster Linie weniger Bürokratie gefordert.

Studie: Fachkräftemangel wird weniger dramatisch ausfallen

München/Nürnberg (dpa) - Der von der Wirtschaft befürchtete Mangel an Fachkräften wird einer Studie zufolge weniger dramatisch ausfallen als gedacht. So lasse etwa eine stärkere Zuwanderung, bessere Ausbildung und das schwächere Wirtschaftswachstum die erwartete Lücke kleiner werden, heißt es am Montag veröffentlichten Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) für ganz Deutschland. Der vom Prognos-Institut erstellten Untersuchung zufolge werden bundesweit bis 2020 rund 1,7 Millionen Fachkräfte fehlen, bis 2035 rund 4 Millionen. Die Vorgängerstudie aus dem Jahr 2008 hatte bis 2015 eine Lücke von 3 Millionen und bis 2030 von 5 Millionen vorhergesagt.

Justizministerium überprüft Bauvertragsrecht

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung prüft, wie Bauherren besser vor unangenehmen Überraschungen wie etwa der Pleite des Bauunternehmens geschützt werden können. Allerdings steht der Prozess noch am Anfang. Eine Expertengruppe untersuche zurzeit gesetzliche Neuregelungen des Bauvertragsrechts, bestätigte ein Sprecher des Justizministeriums am Montag einen entsprechenden Bericht der «Welt» (Montag). «Es geht darum, ob neue Regelungen über die Leistungsbeschreibung ins Bürgerliche Gesetzbuch aufgenommen werden können.» Diese Beschreibung der Leistung sei in Verträgen zwischen Bauherr und Bauunternehmen oft nur unzureichend geregelt.

Apple meldet Verkaufsrekord für iPhone 5 in China

Peking (dpa) - Apple hat mit seinem iPhone 5 einen Verkaufsrekord in China aufgestellt: Am ersten Wochenende wurden mehr als zwei Millionen Geräte verkauft. Das neue Modell werde bis Ende Dezember in mehr als 100 Ländern verfügbar sein, teilte Apple am Montag weiter mit und sprach von der schnellsten Markteinführung eines neuen iPhones. «Die Reaktion der chinesischen Kunden auf das iPhone 5 war unglaublich, so dass ein Rekord für das beste Verkaufswochenende in China aufgestellt wurde», sagte Apple-Chef Tim Cook. Er trat damit auch ersten Eindrücken entgegen, dass das neue iPhone einen eher verhaltenen Start auf dem größten Mobilfunkmarkt erlebt habe.

Dax kaum verändert nach vier Gewinnwochen

Frankfurt/Main (dpa) - Zu Beginn der letzten vollständigen Handelswoche des Jahres haben sich die deutschen Standardwerte kaum von der Stelle bewegt. Der Dax sank am Montag um 0,02 Prozent auf 7595 Punkte, nachdem er in den vergangenen vier Wochen kontinuierlich zugelegt und fast zehn Prozent gewonnen hatte. Für den MDax ging es um ebenfalls 0,02 Prozent nach unten, und zwar auf 11 954 Punkte. Der TecDax fiel um 0,35 Prozent auf 827 Punkte. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3160 (Freitag: 1,3081) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7599 (0,7645) Euro.