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Drei Mal Brandalarm für die Feuerwehren

Bergen/Siegsdorf/Grabenstätt. Relativ glimpflich gingen drei Brände ab, zu denen die Freiwilligen Feuerwehren am Freitag und Samstag ausrücken mussten.

Großalarm für die Feuerwehr Bergen und die Wehren aus der Umgebung gab es am Freitagabend gegen 18.40 Uhr. Ein aufmerksamer Mann hatte ein Feuer an einem Mehrfamilienhaus im Forellenweg entdeckt und über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Die Bewohner der betroffenen Wohnung waren bei Brandausbruch nicht zu Hause. Die ersten am Einsatzort eintreffenden Löschtrupps der Feuerwehr Bergen konnten rasch Entwarnung geben.

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Teile des Balkons und die Holzverkleidung der Fassade waren durch ein Feuer unbekannter Ursache angesengt worden – offenes Feuer war jedoch nicht mehr zu löschen. Um mögliche Glutreste lokalisieren und beseitigen zu können, setzten die Floriansjünger aus Bergen noch eine Wärmebildkamera ein und entfernten dafür Teile des Balkonbodens und -geländers mit der Motorsäge.

Die ebenfalls alarmierten Wehren aus Siegsdorf, Eisenärzt, Vachendorf, Holzhausen, Grassau, Haslach und Traunstein konnten teilweise noch auf der Anfahrt zum Brandort wieder umdrehen. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf rund 10 000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Gegenstand aus Kunststoff, der auf dem Balkon lag, in Brand geraten sein. Verletzt wurde niemand.

Zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus am Brombichlweg wurden die Feuerwehren Eisenärzt und Siegsdorf am Samstagnachmittag um 16.44 Uhr gerufen. Auf einem Elektroherd hatte sich Essen in einem Topf entzündet. Die Flammen griffen auf die darüber befindliche Dunst-abzugshaube und Küchenschränke über.

Der 30-jährige Bewohner warf geistesgegenwärtig eine Decke über den brennenden Topf und konnte die Flammen so ersticken. Daraufhin flüchtete er aus der Küche, schloss die Tür hinter sich und alarmierte die Feuerwehr. Die Floriansjünger kontrollierten die Küche mittels Wärmebildkamera auf Brandreste und belüfteten die verrauchten Räume. Auch beseitigten die Feuerwehrler verbrannte Küchenteile aus der Wohnung. D

er 30-Jährige und seine Tochter, die mit ihm in der Wohnung war, kamen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Sie hatten Brandrauch eingeatmet und eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Vater und Tochter konnten die Klinik nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Feuerwehr auf rund 2000 Euro. Die Feuerwehr Eisenärzt war mit 24 Mann im Einsatz, die Feuerwehr Siegdorf konnte nach kurzer Bereitschaftszeit in der Nähe der Brandstelle unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Kein offenes Feuer, aber Rauch aus einem Kamin, der in einem Gebäude in Brodeich in die Wohnräume gelangte und zu einer leichten Verrauchung führte, versetzte die Aktiven der Feuerwehr Erlstätt am Samstag gegen 17.10 Uhr in Aktion. Die Floriansjünger mussten keinen Brand löschen, aber spezielle Belüftungsgeräte einsetzen, um den Rauch aus dem Gebäude zu blasen. Übriges tat der herbeigerufene Kaminkehrer. pv