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Pater Christian weihte die drei neuen Feuerwehrautos. (Foto: Konnert)

Drei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Teisendorf

Teisendorf – Drei neue Feuerwehrfahrzeuge wurden in Teisendorf in feierlichem Rahmen geweiht und damit endgültig ihrer Bestimmung übergeben. Versehen mit dem Segen Gottes und unter dem Schutz des heiligen Florian sollen sie ab jetzt die Feuerwehrfrauen und -männer bei ihren unterschiedlichsten Einsätzen sicher zum Ziel und zurück bringen.


»Mit Stolz dürfen wir auf diese drei Fahrzeuge schauen, die die Schlagkraft und Effektivität der Feuerwehr Teisendorf enorm erhöhen«, sagte der Kommandant Peter Hofhammer nach der Segnung der Fahrzeuge durch Pater Christian aus Maria Eck. Vorausgegangen war ein feierlicher Gottesdienst am Rathausplatz in Teisendorf, dem neben den zahlreichen Feuerwehrleuten auch viele Ehrengäste und Teisendorfer Bürger beiwohnten.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) für den Löschzug Roßdorf, in dem sechs Feuerwehrleute Platz haben und das für Brandeinsätze und kleinere Technische Hilfeleistungen geeignet ist. Im Fahrzeug sind ein 600-Liter-Wassertank und eine Heckeinbaupumpe verbaut. Ausgestattet ist es zudem mit vier Atemschutzgeräten, einer Wärmebildkamera, Schlauchmaterial, einer Tragkraftspritze, Beleuchtung, Absperrmaterial, Schmutzwasserpumpe und Motorsäge. Das neue Mehrzweckfahrzeug (MFZ) für die Feuerwehr Teisendorf ist vor allem als Einsatzleitfahrzeug gedacht. Es ist mit umfangreichen Kommunikations- und Dokumentationsmöglichkeiten ausgestattet und kann Mannschaft und Gerät transportieren. Das MFZ verfügt über Geräte zur Beleuchtung, einen Motorsägen- und Tauchpumpensatz sowie Möglichkeiten zur Aufnahme von Atemschutzgeräten und Flaschen. Das dritte Fahrzeug ist ein Tanklöschfahrzeug (TLF) 3000 mit Staffelkabine ebenfalls für die Feuerwehr Teisendorf. In dem Allradfahrzeug können 3400 Liter Wasser mitgeführt werden, ausgestattet ist es mit einer Feuerlöschkreiselpumpe. Eine automatische Schaummischanlage ermöglicht die Abgabe von Löschschaum. Hofhammer bezeichnete es als »unsere wichtigste Waffe im Brandeinsatz«.

Bei strahlendem Sonnenschein sind die Feuerwehrleute und ihre Gäste unter den Klängen der Blasmusik in einem langen Zug vom Feuerwehrhaus zum Rathausplatz marschiert. Dort waren die drei Feuerwehrfahrzeuge bereits aufgestellt. Auf der Passage vor der Schule war der Altar aufgebaut, an dem Pater Christian, assistiert von Diakon Andreas Nieder, den Gottesdienst zelebrierte. Die Feuerwehrleute seien, so Nieder, ein »Handwerkszeug Jesu«, durch dass er sichtbar und begreifbar wird, wenn sie Hilfe leisten und Menschen retten. Die Teisendorfer Musikkapelle begleitete den Gottesdienst.

Nach der Segnung hieß Kommandant Peter Hofhammer die Gäste willkommen. Es sei in Teisendorf noch nie da gewesen, dass drei Fahrzeuge für die Feuerwehr auf einmal geweiht werden. Deshalb sei dies ein besonderer Festtag. Die große Hilfsbereitschaft der Feuerwehr für Mensch und Natur fasste er in dem Satz »Helfen in Not, das ist unser Gebot« zusammen.

Bürgermeister Gasser verwies in seinem Grußwort auf den Schutzpatron der Feuerwehr, den heiligen Florian, der seinen Brüdern unerschrocken zu Hilfe geeilt sei, wenn sie in Gefahr waren. So würden es auch die Feuerwehrleute von heute machen, helfen, wann immer Hilfe nötig ist. Ohne den Einsatz der Menschen würden selbst die technisch bestens ausgerüsteten Fahrzeuge zwecklos sein. Deshalb gehe sein Dank und der der ganzen Gemeinde an alle, die sich ehrenamtlich und selbstlos dieser Herausforderung stellen. Dem Dank schloss sich auch Kreisbrandinspektor Stefan Ufertinger in seinem kurzen Grußwort an. Er wies da-rauf hin, dass das neue TFS 3000 auch überörtlich eingesetzt werden könne. Daher habe der Landkreis die Beschaffung bezuschusst.

Mit der Überreichung der Fahrzeugschlüssel an den Kommandanten durch den Bürgermeister endete der Festakt auf dem Rathausplatz. Unter den Klängen der Blasmusik ging es in feierlichem Zug in den Poststall, wo die Feuerwehrleute und geladenen Gäste den Tag mit einem Mittagessen und der anschließenden Jahresversammlung der Feuerwehr fortsetzten.

kon