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Duell Löw - Klinsmann rückt näher - «geht um sehr viel»

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Die deutsche Nationalmannschaft auf dem Flughafen von Porto Seguro. Foto: Marcus Brandt Foto: dpa

Recife (dpa) - Das große Duell zwischen Joachim Löw und Jürgen Klinsmann bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien rückt näher.


Bundestrainer Löw bezog am späten Dienstagabend mit der deutschen Nationalmannschaft Quartier im Spielort Recife, um sich dort auf das letzte Gruppenspiel gegen die von seinem Vorgänger betreute Auswahl der USA vorzubreiten. Beiden Teams würde ein Unentschieden genügen, um gemeinsam ins Achtelfinale einzuziehen.

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«Wir waren ab 2004 ein Supergespann, haben uns super ergänzt», sagte Löw im ARD-Hörfunk über die gemeinsame Vergangenheit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Bis zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland arbeiteten Klinsmann als Bundestrainer und Löw als dessen Assistent zusammen. «Jetzt wissen wir beide, es geht für unsere Mannschaften um sehr viel», sagte Löw zur Situation als Gegner am Donnerstag. Für beide gehe es in der Arena Pernambuco bei aller Freundschaft einzig und allein darum, erfolgreich zu sein, sagte Löw.

«Der Jürgen wird seine Spieler schon heißmachen. Das ist ein Finale für sie», sagte Oliver Bierhoff voraus. Der DFB-Teammanager mahnte dazu, die Partie aus deutscher Sicht nicht zu sehr auf den ehemaligen Bundestrainer zu fokussieren: «Jürgen Klinsmann steht im Mittelpunkt, aber jeder weiß, es geht gegen Amerika.»

Torjäger Thomas Müller setzt im Kampf um den Gruppensieg auf die Offensivqualitäten der deutschen Mannschaft: «Zwei Spiele, sechs Tore, das ist schon mal nicht so schlecht», erklärte der Münchner. Löw hat bereits vor dem Abschlusstraining am Mittwoch in Recife angekündigt, seine Startelf höchstens geringfügig zu verändern.

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