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Ecclestone bezweifelt künftige Webber-Hilfe für Vettel

Berlin (dpa) - Nach Ansicht von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone braucht Sebastian Vettel im WM-Kampf nach dem Zoff von Malaysia nicht mehr mit der Unterstützung von Teamkollege Mark Webber zu rechnen.

Skeptisch
Bernie Ecclestone sieht die Nutzung der Teamorder kritisch. Foto: David Ebener Foto: dpa

«Vielleicht gibt es einen Punkt, wenn er gern die Hilfe von Mark hätte. Aber ich denke nicht, dass Mark dann kommt und das auch macht», sagte Ecclestone der britischen Zeitung «The Telegraph». Der Brite nutzte die Gelegenheit, um auch seinen Unmut über die Teamanweisungen bereits im zweiten Saisonlauf zu äußern und vor allem das Verhalten von Mercedes zu kritisieren.

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«Zu diesem Zeitpunkt der WM glaube ich nicht, dass es überhaupt eine Teamorder geben sollte. Ganz egal bei wem», sagte Ecclestone, nachdem das Rennen in Sepang in der Schlussphase durch die Befehle von der Box bestimmt worden war. Allerdings hatte Vettel die verschlüsselte Order, Webber nicht mehr zu überholen und als Zweiter hinter dem Australier ins Ziel zu kommen, schlichtweg ignoriert.

Landsmann Nico Rosberg war indes brav auf Mercedes-Geheiß hinter seinem drittplatzierten Stallrivalen Lewis Hamilton geblieben. «Ich war enttäuscht, dass Mercedes Nico nicht hat überholen lassen», betonte Ecclestone und sprach von einer «dummen Entscheidung».

Bericht Telegraph