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Eichhörnchen »Frosti« ist schwach und abgemagert – Welchem Retter gehören die Handschuhe?

Schönau am Königssee (av) – Julia Weindl vom Tierschutzverein Berchtesgaden hat das Fund-Eichhörnchen vom Götschen »Frosti« getauft. »Weil sein Fell bei seiner Auffindung schon mit Frost überzogen und er extrem unterkühlt war«, schreibt die Eichhörnchen-Ersatzmama. Wie berichtet, hatten Soldaten das Tier neben der Skipiste gefunden. Man könne nur von einem Wunder sprechen, dass er noch lebt, »bei so einer starken Unterkühlung und so abgemagert, wie er ist«. Julia Weindl füttert »Frosti« nun mit der Hand. Aber noch ist er nicht über den Berg und braucht intensive medizinische Betreuung. Das Tier sei nicht voll orientierungsfähig und seine Sinne funktionieren nicht richtig, wie Julia Weindl schreibt. »Frosti« sieht schlecht und hat seinen Körper nicht unter Kontrolle. Deswegen ist es momentan auch möglich, ihn per Hand mit Spezialfutter für Nager zu füttern. Das wäre bei einem gesunden wildem Eichhörnchen absolut nicht möglich, informiert Weindl. »Sie würden vor Panik im Käfig umherflitzen und würden versuchen, zu beißen.« Der Tierschutzverein sucht außerdem den Besitzer von diesen Handschuhen (r.). Einer der Retter von »Frosti« hat sie als Wärmeschutz verwendet, nur leider wissen die Tierschützer nicht mehr, wem sie gehören. Die Handschuhe sind »zusammen mit einem dicken Lob« in der Tierarztpraxis von Dr. Manfred Weindl in der Schönau, Krennstraße 49, abzuholen. (Fotos: Weindl)

 
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