Ein Christkindl namens Liam - Kleiner Ainringer kam am 25. Dezember auf die Welt

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Die Strapazen der Geburt sind Mutter Joyce Wanja Mwangi quasi nicht mehr anzusehen. Sohn Liam macht ihr die Regeneration aber auch leicht mit seiner ruhigen, braven Art. (Foto: Sebastian Meirandres)

Bad Reichenhall – Eine Stunde und 42 Minuten haben dem kleinen Liam Christian Stein gefehlt, um ein waschechtes Christkind zu sein. Am 25. Dezember um 1.41 Uhr erblickte der kleine Ainringer das Licht der Welt im Reichenhaller Krankenhaus. Für seine Mutter Joyce Wanja Mwangi, die vor acht Jahren aus Kenia nach Deutschland kam, ist ihr Sohn trotzdem das perfekte Christkind: »In Kenia feiern wir am 25. Weihnachten«, sagt die frischgebackene Mutter, der die Strapazen kaum noch anzumerken sind. Mit dem kleinen Liam auf dem Arm dreht sie schon ihre Runden durch das Zimmer im Krankenhaus und stillt ihren Sprössling am laufenden Band. »Er ist ruhig und trinkt sehr viel«, sagt Joyce Wanja Mwangi schmunzelnd.


Auch beim Christkindl-Termin mit der Lokalzeitung ist der junge Ainringer ganz brav und die Fotogenität ist ihm quasi in die Wiege gelegt, wie das Bild von ihm und seiner Mama zeigt. Bruder Arnold (6) und Vater Richard Stein freuen sich genauso wie seine Mutter über den Familienzuwachs.

3 540 Gramm brachte Liam bei seiner Geburt auf die Waage und war 51 Zentimeter groß. Bei seinem Appetit dürfte sich das wohl schnell ändern.

Liam ist die Kurzform von William – dem zweiten Namen von Bruder Arnold. »Liam bedeutet so viel wie Beschützer«, erklärt Joyce Wanja Mwangi sichtlich stolz. »Und alle freuen sich.«

Sebastian Meirandres