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Ein Dämpfer zur rechten Zeit?

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Marc Alpiger wurde scharf gedeckt, erzielte aber trotzdem den Ehrentreffer. (Foto: Heger)

Immer wenn es für die SG Scheffau-Schellenberg um die Wurst geht, bringen die Kicker nicht die Leistung, die zum Sieg nötig ist. So unterlag die SG dem Tabellenachten SV Laufen II mit 1:3 und fiel damit an die vierte Tabellenstelle zurück. Dabei waren die gut aufgestellten Gastgeber voller Hoffnung auf drei Punkte. Doch mit zunehmender Spieldauer erwiesen sich die Gäste mit ihrem geordneten Spiel als die bessere Mannschaft.


Zunächst verlief die Begegnung vor 50 Zuschauern ausgeglichen. Erst in der 17. Minute kamen die Platzherren zu einer ersten Chance, die jedoch im Abseits geendet ist. In der Folge diktierte die SG das Geschehen, ohne jedoch zu einer echten Chance zu kommen. Mitten in die Bemühungen auf einen Treffer nutzte der Gast eine Unachtsamkeit in der Scheffauer Abwehr und ging in Führung. Im Gegenzug behinderten sich Marc Alpiger und Peter Andres gegenseitig.

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Nach gut einer halben Stunde hatte Markus König den Ausgleich am Fuß, scheiterte jedoch ebenfalls. Die zweite Spielhälfte begann wie die erste geendet ist. Die SG versuchte zu ihrem Spiel zu finden, musste jedoch durch einen Freistoß aus 20 Metern das 0:2 hinnehmen, bei dem sich Schlussmann Stefan Koppenleitner verschätzt hatte. Die Gastgeber versuchten in der Folge alles, um noch einmal heranzukommen. Alpiger gelang in der 53. Minute nach energischem Einsatz ein Treffer, doch der Schiedsrichter war anderer Ansicht und erkannte auf Stürmerfoul. Die Platzherren blieben jetzt dran und Alpiger erzielte nach gekonntem Zuspiel von Andres den Anschlusstreffer, der den Tabellenzweiten wieder hoffen ließ.

Doch alle Versuche auszugleichen schlugen fehl. Laufen machte es besser und versetzte der SG Scheffau-Schellenberg in der 81. Minute neuerlich mit einem Freistoß aus 20 Metern den Gnadenstoß. Die weiteren Bemühungen der SG nach diesem Treffer kamen zu spät und waren erfolglos, sodass die Mannschaft mit hängenden Köpfen die unerwartete Niederlage akzeptieren musste.

»Was da abgeliefert wurde, war nicht das, was wir gewohnt waren. Die Mannschaft spielte kraftlos, ohne Konzentration und ohne den Biss, gewinnen zu wollen. Unser Team fand nur in wenigen Minuten zu ihrem Spiel und war zu harmlos, um der jungen Mannschaft aus Laufen, die frisch und frei aufspielte, Paroli bieten zu können. Der SV Laufen spielte geordnet und zielführend und hat so das Spiel auch verdient gewonnen«, erklärte Pressesprecher Franz Heger.

SG Scheffau-Schellenberg: Koppenleitner, Plenk, Schuster, Maußhammer, Anfang, Angerer, Alpiger, Andres, Müller, König, Schnell, Kos, Spreiter, Reitsamer. Christian Wechslinger