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Ein Feiertag zum Versöhnen

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Ein Feiertag zum Versöhnen
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Jom Kippur ist der höchste Feiertag im Judentum, dann wird gefastet und nicht gearbeitet. Deshalb sind im Land Israel die Straßen leer. Foto: Oded Balilty/AP/dpa Foto: dpa

Manchmal ist es nötig, sich zu entschuldigen. Zum Beispiel, weil böse Worte im Streit gefallen sind. Dann kann der andere einem verzeihen, und alles ist wieder in Ordnung.


Um bereuen und verzeihen geht es auch am wichtigsten Feiertag in der jüdischen Religion. Er heißt Jom Kippur und beginnt in diesem Jahr am Sonntagabend. Übersetzt bedeutet Jom Kippur Tag der Bedeckung. Gemeint ist aber eigentlich, dass dann alle Streitigkeiten beendet sein sollten. Denn an diesem Tag vergibt Gott alle Sünden, die man ernsthaft bereut, glauben fromme Juden.

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Es ist ein sehr ernster Feiertag, an dem streng gefastet wird. Essen und sogar trinken sind nicht erlaubt für 25 Stunden. Das gilt aber nicht für Kinder unter zwölf Jahren. Auf keinen Fall wird an Jom Kippur gearbeitet. Stattdessen verbringen viele Juden den Tag in der Synagoge, um zu beten.