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Ein Film aus Pappfiguren

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Pappfiguren in Arbeit
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Aus diesen Pappfiguren entsteht am Ende ein Film. Foto: Monika Skolimowska Foto: dpa

Machst du gerne mit deinen Händen Schattenfiguren? Wer die Hände richtig aufeinander legt, kann an einer hellen Wand so etwa einen Hasen oder einen Hund entstehen lassen! 


Mit einer ähnlichen Idee arbeitet Jörg Herrmann. Doch er nutzt nicht seine Hände für die Schattenfiguren, sondern schneidet Figuren aus Karton aus. Die legt er dann auf einen leuchtenden Tisch. Dort sieht man nur den Umriss, also die Silhouette.

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Liegt die Figur richtig, macht Jörg Herrmann ein Foto. Dann bewegt er die Figur mit einer Pinzette ein kleines bisschen und macht erneut ein Foto. Immer und immer wieder. So entsteht langsam ein Film - in dem es so aussieht, als bewege sich die Karton-Figur.

Jörg Herrmann ist ein Silhouetten-Filmemacher aus dem Bundesland Sachsen. Diese Art des Filmemachens ist schon rund 100 Jahre alt. Heute wird sie kaum noch verwendet. Ein Experte sagt über Jörg Herrmann: »Das macht niemand mehr sonst, er ist der Einzige.«