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Ein Licht auf Reisen

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Friedenslicht
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Pfadfinder brachten das Friedenslicht zu einer Politikerin in den Bundestag. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Foto: dpa

Stell dir vor: Ein Kind in etwa 4000 Kilometern Entfernung zündet ein Licht an einer Flamme an. Damit werden nach und nach weitere Lichter angezündet. Einige Tage später kannst du dir eine dieser Flammen auch in deiner Heimatstadt ansehen. Genau das passiert gerade bei der Aktion Friedenslicht.


Das Ganze startet immer in der Stadt Bethlehem im Nahen Osten. Die Stadt ist für Christen ein wichtiger Ort. Dort soll Jesus geboren worden sein. Seit vielen Jahren schon entzündet ein Kind kurz vor Weihnachten in Bethlehem das Friedenslicht. Die Flamme wird dann weitergetragen. Darum kümmern sich Pfadfinder.

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So war es auch jetzt: Zuerst wurde das Licht mit dem Flugzeug in die Stadt Wien in Österreich gebracht. Von dort ging es am Sonntag weiter mit dem Zug nach Deutschland in die Stadt München. Nun wird es an viele Menschen weitergegeben.

Am Montag brachten einige Pfadfinder das Friedenslicht auch in den Bundestag in Berlin. Dort nahm eine Politikerin die brennende Kerze entgegen. Das Licht soll Menschen daran erinnern, freundlich und offen aufeinander zuzugehen.