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Ein Sturm bringt jede Menge Wasser

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Barry
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In Süden des Landes USA bereiten gibt es gerade viele Überschwemmungen. Foto: David J. Phillip/AP/dpa Foto: dpa

Es schüttet und schüttet und will nicht aufhören. Im Süden des Landes USA erleben die Menschen gerade heftigen Regen. Schuld daran ist ein Tropensturm mit dem Namen »Barry«.


Der Tropensturm sorgt zwar auch für viel Wind. Aber für viele Menschen ist das Wasser ein noch größeres Problem. Das Wasser kommt zum einen von oben, aus den Wolken. An der Küste kommt es aber auch von unten: Das Meer tritt dort über die Ufer. Das nennt man eine Sturmflut. Sie passiert, wenn ein Sturm bei Flut große Mengen an Meerwasser an die Küste drückt.

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In den USA wurden so einige Gebiete unter Wasser gesetzt. Ein Politiker meinte: Das war erst der Anfang. Denn es soll noch einige Tage heftig regnen. Die Niederschläge könnten dafür sorgen, dass die Flüsse über die Ufer treten. Dann gibt es weitere Überschwemmungen.

Wetter-Experten erklärten am Sonntag: Der Sturm habe sich sehr langsam über das Meer bewegt. Dadurch konnten die Luftmassen besonders viel Wasser aus dem Ozean sammeln. Und das regnet nun auf das Land hinunter.

An der Küste der USA mussten einige Menschen schon am Samstag ihre Häuser verlassen, um in sichere Gebiete zu fahren. Danach wurden die Straßen gesperrt. Auch Stromausfälle hat es in mehreren Städten gegeben. Alle Flüge in die Stadt New Orleans mussten abgesagt werden. Die Flugzeuge blieben sicherheitshalber auf dem Boden.

Mitarbeiter der Küstenwache, der Feuerwehr und andere Rettungsdienste sind in der Region im Einsatz. Sie stapelten zum Beispiel Sandsäcke auf, um das Wasser zurückzuhalten. Auch machten sie sich mit Booten und Helikoptern bereit, um den Menschen dort zu helfen, wo es Überschwemmungen gibt.

Nationales Hurrikan-Zentrum zu "Barry"

Informationen zu Stromausfällen

The Advocate

DWD zur Sturmflut