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Tag der offenen Tür an der Grassauer Schule

Einblicke ins Schulleben

Grassau – Um neuen Schülern ihr künftiges schulisches Umfeld vorzustellen und damit Lust auf den Unterricht zu machen, aber auch um die Orientierung zu erleichtern, bot die Grund- und Mittelschule Grassau einen Tag der offenen Tür an.

Lehrerin Barbara Meirer-Pitesa ließ die neuen Schüler einen Stromkreis schließen.

Zunächst hieß Schulleiter Johannes Zeitel die »Neuen« in der Schulaula willkommen. 251 Schüler werden in der Grundschule und 251 in der Mittelschule in 27 Klassen unterrichtet. Dies entspreche einer durchschnittlichen Klassenstärke von 20 Schülern pro Klasse. Lernpaten bieten Hilfe bei der Vorbereitung von Schulaufgaben und Hausaufgaben an. In der offenen Ganztagesschule werden Mittelschüler auch am Nachmittag bestens betreut.

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Schulleiter Johannes Zeitel hob Inklusionsprinzip hervor

Die Stärken der Schule liegen laut Zeitel im Klassenlehrer-Prinzip. Mindestens 50 Prozent der Unterrichtszeit werden von dieser Bezugsperson unterrichtet. Zeitel lobte das positive Schulklima und hob das Inklusionsprinzip hervor. Alle, egal ob mit oder ohne Förderbedarf, werden gemeinsam unterrichtet. Für individuelle Förderung stehen der Schule 85 Förderstunden zur Verfügung. Die Schule habe sich zudem die Berufsorientierung auf die Fahnen geschrieben. Hierfür stehen neben einer sehr gut ausgestatteten Küche, auch Werkräume und Technikräume zur Verfügung.

Nach der Grundschule stehen den Schülern zwei Zweige offen: der Regelzug bis zur neunten Klasse mit Qualifizierenden Mittelschulabschluss oder erfolgreichen Mittelschulabschluss sowie der M- Zweig bis zur 10. Klasse mit der Mittleren Reife. Konrektor Michael Weber erklärte, oberstes Prinzip der Schule sei, die Fähigkeiten der Schüler zu erkennen und zu fördern und auch einmal Schwächen hinzunehmen.

Neue Schüler waren von Fachräumen begeistert

Mit Mitgliedern der »Schüler für Schüler« Vereinigung konnten die neuen Schüler an 15 Stationen erleben, was die Mittelschule zu bieten hat. Begeistert zeigten sich die »Neuen« vor allem von den Fachräumen und durften selbst mit Schülern schreinern. Auch die Werkstücke in der Metallverarbeitung faszinierten und so mancher Vater wünschte sich eine solch gute Geräteausstattung bei sich zu Hause. Im Physiksaal galt es einen Stromkreis zu schließen, in der Schulküche durfte auch in die Schubladen geschaut werden.

Auch die offene Ganztagesschule präsentierte ihre Räumlichkeiten und ihr Angebot, in der Turnhalle konnten sich die Schüler austoben. Im Computerraum wären einige gerne länger geblieben, der »Chillbereich« lockte vor allem die älteren Schüler. Zwischen den Stationen zeigten die Cheerleader einige Einlagen. Eltern wie Schüler waren angetan vom vielseitigen Angebot und freuen sich bereits auf das kommende Schuljahr. tb