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Eine Mama ohne Glamour: Charlize Theron brilliert in »Tully«

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Tully - Dieses verdammte Mutterglück
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Marlo (Charlize Theron) ist als Mutter überfordert. Ihr Sohn Jonah (Asher Miles Fallica) zeigt Anzeichen von Autismus. Foto: Kimberly French/Focus Features/DCM Foto: dpa

Das Kindermädchen Tully hilft eigentlich nur nachts aus. Doch dann wird sie im Haushalt einer Vorort-Familie unverzichtbar. Mit ihrer freigeistigen Art gewinnt sie vor allem das Herz der überforderten Mutter Marlo.


Berlin (dpa) - »Tully« handelt von Mutterschaft, wie sie wirklich ist: Charlize Theron spielt Marlo, eine Anfangvierzigerin, die mit ihrem immer leicht abwesenden, aber letztlich grundguten Mann Drew (Ron Livingston) und ihren zwei Kindern in einem Vorort von New York wohnt.

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Spätestens als zur achtjährigen Sarah und dem Anzeichen von Autismus zeigenden Vorschüler Jonah noch ein Baby hinzukommt, ist Marlo endgültig überfordert. Ihr Unternehmer-Bruder (Mark Duplass) hat die rettende Idee und schenkt ihr eine »Night Nanny«, ein Kindermädchen, das abends ins Haus kommt und nachts über das Kind wacht. Zunächst zögert sie, doch als die freigeistige Hipster-Mary-Poppins Tully vor der Tür steht, wird sie schnell zur unverzichtbaren Hilfe und besten Freundin.

Tully, USA 2018, 96 Min., FSK o.A., von Jason Reitman, mit Charlize Theron, Mackenzie Davis, Ron Livingston, Mark Duplass

Tully