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Eine Mauer durch Berlin: Erst gebaut, dann abgebaut

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Die Mauer
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Mit Steinen und Stacheldraht trennten Bauarbeiter den Ostteil Berlins ab. Foto: UPI/dpa Foto: dpa

Deutschland war einmal ein geteiltes Land: Das kam durch einen Krieg, den Deutschland verloren hatte. Auch die Stadt Berlin wurde damals geteilt - in einen Westteil und einen Ostteil.


Zwischen den Teilen Deutschlands gab es aber immer mehr Probleme. Am 13. August im Jahr 1961 fing die Regierung im Osten an, eine Mauer quer durch Berlin bauen zu lassen. Die Regierung wollte verhindern, dass Bürger in den Westen auswanderten.

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Anfangs bestand die Mauer aus Steinen und Stacheldraht oben drauf. Mit der Zeit wurde sie aber immer größer und gefährlicher. Soldaten bewachten die Mauer, damit niemand die Grenze überwinden konnte. Einige Menschen, die es versuchten, starben.

Die Berliner Mauer stand genau 28 Jahre, 2 Monate und 26 Tage. Dann war es damit vorbei. Die Menschen im Osten Deutschland hatten für ihre Freiheit gekämpft und für das Ende der Mauer.

Am 9. November 1989 klappte es endlich. Dieser Tag ist am Montag genau 28 Jahre, 2 Monate und 26 Tage her. Das heißt, die Mauer ist jetzt genauso lange weg, wie sie gestanden hat.