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Eine Quittung aus römischer Zeit

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Älteste handschriftliche Quittung Deutschlands
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Diese uralte Quittung zeigt, wie viel jemand vor fast 2000 Jahren für eine Ware bezahlt hat. Foto: Boris Roessler/dpa Foto: dpa

Äpfel, Butter, Spülmittel liegen im Korb. An der Kasse bekommt man dafür beim Bezahlen eine Quittung. Darauf steht, was der Einkauf gekostet hat. Meist landet so eine Quittung schnell im Müll.


In einem Museum im Bundesland Hessen ist nun eine Quittung zu sehen, die beinahe 2000 Jahre alt ist. So etwas ist sehr, sehr selten. Denn aus dieser Zeit sind fast nur Dinge aus Stein oder Metall erhalten. Die Quittung ist aber aus Holz, das mit Tinte beschrieben wurde. Sie stammt vom 5. April des Jahres 130 nach Christus.

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Gefunden wurde sie dort, wo es vor langer Zeit eine römische Siedlung gab. Damals war das Volk der Römer sehr mächtig. Aus dem heutigen Italien waren Menschen weit nach Norden gekommen und trieben dabei auch Handel - etwa mit Getreide. Und dafür brauchte man Quittungen.