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Eine Reise nach Afrika

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und Roch Marc Christian Kaboré
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Im Land Burkina Faso wollte Angela Merkel auch Präsident Roch Marc Kaboré treffen. Foto: Kay Nietfeld/dpa Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Sahel-Zone ist eine riesige Region in Afrika. Sie reicht quer über den ganzen Kontinent. In der Sahel-Zone liegen unter anderem die drei Länder Burkina Faso, Mali und Niger. Zu diesen drei Ländern machte sich am Mittwoch Bundeskanzlerin Angela Merkel auf. Sie wollte sich dort mit Politikern treffen, um mit ihnen über die Probleme der Länder zu reden. Denn Armut und Gewalt machen das Leben dort schwierig. Wir stellen dir die drei Länder vor.


BURKINA FASO: In Burkina Faso leben mehr als 60 Volksgruppen. Das hat lange gut geklappt. Das merkt man schon am Namen: Denn der setzt sich aus zwei verschiedenen Sprachen zusammen. Übersetzt heißt das Land in etwa: Land der Aufrechten. Doch in Burkina Faso kommt es seit einiger Zeit zu Konflikten zwischen manchen Gruppen. Außerdem sind die Menschen oft sehr arm. Deutschland und Burkina Faso arbeiten in verschiedenen Bereichen zusammen. Sie wollen unter anderem dafür sorgen, dass die Menschen genug zu essen haben.

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MALI: In Mali kommt es seit einiger Zeit zu Kämpfen verschiedener Gruppen. Zudem verüben Terroristen Anschläge. Die Regierung hat Probleme, für Sicherheit zu sorgen. Deshalb sind deutsche Soldaten in Mali. Sie sollen dort nicht kämpfen, sondern einheimische Soldaten ausbilden. Mali ist zwar dreimal so groß wie Deutschland, doch es leben dort viel weniger Menschen als bei uns. Das hat auch damit zu tun, dass ein großer Teil von Mali in der Wüste liegt, wo Menschen nur schwer leben können.

NIGER: Wie auch Burkina Faso und Mali zählt Niger zu den ärmsten Ländern der Welt. Trotzdem hat Niger viele Menschen aufgenommen, die zum Beispiel vor der Gewalt in Mali geflohen sind. Deutschland gibt Niger Geld, damit sich das Land um diese Flüchtlinge kümmern kann. Außerdem arbeiten Deutschland und Niger zusammen, um mehr für die Bildung dort zu tun. Denn bisher geht nur gut die Hälfte aller Kinder im Grundschulalter in eine Schule.