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Eine Straße voller Menschen und Plakate

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Zug der «Unteilbar»-Demo
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In Berlin versammelten sich am Samstag Zehntausende Menschen. Foto: Christoph Soeder/dpa Foto: dpa

Die graue Straße war von oben kaum zu erkennen. Ein paar bunte Punkte leuchteten einem von unten entgegen. Aus dieser Entfernung konnte man am Samstag in Berlin nur eines sehen: alles voller Menschen!


Mitten in der deutschen Hauptstadt versammelten sich Zehntausende Menschen. Auch viele Familien mit Kindern waren dabei. Die Leute trafen sich aber nicht zu einem großen Fußball-Spiel oder einem Konzert. Sie machten bei einer Demonstration mit, kurz Demo.

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In Deutschland hat jeder das Recht zu demonstrieren. Daher gibt es solche Demos auch regelmäßig. So viele Leute machen aber nur selten mit. Die Veranstalter schätzten, eine viertel Million seien gekommen. Mit so vielen Leuten könnte man mehrere Fußball-Stadien füllen.

Und warum geht man zum Demonstrieren auf die Straße? Menschen wollen auf diese Art ihre Meinung deutlich machen. Manchmal protestieren sie auch, zum Beispiel gegen niedrige Löhne und Umweltverschmutzung. Am Samstag es ging vor allem um das Thema Rassismus.

Rassismus bedeutet, dass manche Menschen sich für etwas Besseres halten als andere. Zum Beispiel, weil sie eine bestimmte Hautfarbe haben oder aus einem bestimmten Land kommen. Manche Menschen gehen sogar mit Gewalt gegen andere vor. Die Veranstalter der Demo finden: Rassismus komme in Deutschland momentan häufiger vor. Und dagegen wollen sie etwas tun.

Deshalb riefen sie zu der Demonstration auf - und Tausende Menschen schlossen sich an. Die einen trugen Plakate vor sich her. Andere hatten bunte Luftballons mitgebracht. Auch Promis machten bei der Aktion mit, zum Beispiel Musiker, Fernsehleute und Schauspieler.