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Einmal verfahren - zweimal bezahlen!

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Handschellen
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Foto: dpa

Piding – Dumm gelaufen! Weil sich sein Chauffeur verfahren und somit nach Deutschland „verirrt“ hatte, kostete das einen 27-jährigen Bulgaren rund 1.700 Euro. Der „leidtragende“ Beifahrer stand mit zwei offenen Haftbefehlen wegen Verkehrsdelikten auf der Fahndungsliste. 


Am späten Samstagnachmittag fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein ein mit zwei südländischen Männern besetzter Lieferwagen am Pidinger Kreisverkehr auf. Erst auf der Autobahn - nur wenige hundert Meter vor der Ausreise nach Österreich - gelang es, den Transporter mit österreichischer Zulassung zu stoppen. Nachdem zunächst alles in Ordnung schien, ergab die Fahndungsüberprüfung des Mitfahrers zwei ältere Suchvermerke - aus den Jahren 2013/2014 - der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Bei Nichtbezahlung drohten in Summe 75 Tage Haft.

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In einer ersten Befragung äußerte der Fahrer, dass er und sein Arbeitskollege - nach getaner Arbeit - eigentlich von Salzburg, wieder zurück nach Wien fahren wollten. Da der Beifahrer nur über geringe Barmittel verfügte, bedurfte es eines längeren Telefonates bis das geforderte Geld „auf dem Tisch des Hauses“ lag. Ein solventer Landsmann löste den Bulgaren schließlich von der Wartebank bei den Schleierfahndern aus. 

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein