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Eisenbahn-Bundesamt: Industrie bringt Züge zu schnell in den Verkehr

Berlin (dpa) - Das Eisenbahn-Bundesamt hat der Industrie vorgeworfen, neue Schienenfahrzeuge zu schnell zu entwickeln und zu früh in den Verkehr zu bringen. Daraus resultierten viele Mängel, die zu Pannen führten: Man könne einen Zug eben nicht in zwei Jahren komplett neu entwickeln und fahrplanmäßig einsetzen. Das sagte der Präsident der Behörde, Gerald Hörster, der «Berliner Zeitung». Dafür brauche man in der Regel vier Jahre. Und dann hätten die Züge immer noch keinen großen Probebetrieb hinter sich. Ein Teil der Mängel werde im laufenden Betrieb beseitigt - auf Kosten der Reisenden.

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