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Eisschnelllauf-WM: Favorit wird disqualifiziert

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Patrick Roest
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Der niederländische Eisschnellläufer Patrick Roest. Foto: Jeff Mcintosh/The Canadian Press/AP/dpa Foto: dpa

Salt Lake City (dpa) - Gedankenverloren saß Patrick Roest auf der Treppe des Utah Olympia Oval. Als haushoher Favorit war der Niederländer ins WM-Rennen über 5000 Meter gegangen. Alle Weltcuprennen in dieser Saison, an denen er am Start stand, hatte er gewonnen.


Doch in Salt Lake City passierte ihm ein seltenes Missgeschick: Er hatte vergessen, beim Start die weiße Armbinde als Starter auf der Innenbahn anzulegen und wurde disqualifiziert.

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»Ich war so nervös, so im Tunnel für das Rennen - da habe ich das vergessen«, erklärte er. Patrick Beckert, der mit einem starken Lauf Platz sechs erobert hatte, sagte: »Zum Glück ist mir so etwas noch nie passiert. So sind die Regeln. Man muss immer voll fokussiert sein.« Der Erfurter wies darauf hin, dass ein fehlender Transponder für die Zeitmessung ebenso zur Disqualifikation führt.

Auch mit dem Armbändchen hätte Roest nicht gewonnen. Auf dem anspruchsvollen Eis erlebte der Mehrkampf-Weltmeister einen Leistungseinbruch, seine Zeit hätte nur zu Platz vier gereicht. Sieger wurde der Kanadier Ted-Jan Bloemen. Für Bloemen, Roest und Beckert stehen schon 22 Stunden nach dem Auftakt die 10.000 Meter auf dem Programm.

Trösten konnte sich die Niederländer mit zwei Titeln im Teamsprint. Die Damen stellten in 1:24,02 Minuten einen Weltrekord auf, die Oranje-Herren profitierten von einer Disqualifikation der Kanadier und verteidigten mit Erfolg ihr WM-Gold von Inzell 2019.

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