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Elf-Länderminister gegen Betreuungsgeld

Berlin (dpa) - Die elf Länder-Familienminister von SPD und Grünen lehnen das von der Koalition geplante Betreuungsgeld geschlossen ab. In einer gemeinsamen Erklärung kündigen sie im Bundesrat einen entsprechenden Entschließungsantrag an. Die Einführung eines Betreuungsgeldes sei verfehlt. Es führe dazu, dass Familien auf ihren Rechtsanspruch der Kindertagesförderung verzichten, heißt es in der Erklärung. Weniger statt mehr frühe Bildung sei die Folge. Die Erklärung ist auch von den SPD-Familien- und Sozialministern der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen unterschrieben.

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