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Entscheidende Erkenntnisse nach der Anhörung von James Comey

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Comeys Vereidigung
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Robert Mueller nimmt am 28. Oktober 2013 in Washington an der Vereidigung des damaligen FBI-Direktors Comey teil - jetzt ermittelt er wegen dessen Entlassung. Foto: Alex Wong Foto: dpa

Washington (dpa) - Was bleibt von der Anhörung von Ex-FBI-Chef James Comey hängen? Eine Auflistung:


- LÜGEN: Comey bezichtigt die US-Regierung und Trump offen der Unwahrheit. Er spricht von »Lügen, schlicht und einfach«. Eine Trump-Sprecherin entgegnet: Der Präsident sei kein Lügner.

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- FLYNN-ERMITTLUNGEN: Comey fühlte sich unter Druck, die Ermittlungen gegen Mike Flynn fallenzulassen, den Ex-Sicherheitsberater der USA.

- TRUMP-ERMITTLUNGN: Zum Zeitpunkt der Entlassung Comeys hat das FBI nicht gegen Trump ermittelt.

- LOYALITÄT: Comey empfand Trumps Wunsch nach Loyalität als ungehörig und als unangemessene Einmischung.

- BEHINDERUNG DER JUSTIZ: Ob Trump das getan habe, lässt Comey offen. Das soll Sonderermittler Robert Mueller klären.

- ENTLASSUNGSGRUND: Er musste wegen der Russland-Ermittlungen des FBI gehen - sagt Comey.

- RUSSISCHES HACKING: Ja, sagt Comey, zweifellos hätten die Russen auf den US-Wahlkampf 2016 Einfluss zu nehmen versucht. Von Manipulationen am Wahlausgang wisse er nichts.

- JEFF SESSSIONS: Der Justizminister gerät stärker in den Fokus. Comey deutet an, dass Sessions noch mehr Gründe gehabt habe, sich aus den Russland-Ermittlungen rauszuhalten.

- LEAKS: Comey gibt zu, dass er selbst Informationen über ein Gespräch mit Trump über einen Freund an die Medien geleitet hat, um so die Einsetzung eines Sonderermittlers zu erreichen.