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Erfolg in Moskau: Leverkusen überwintert im Europacup

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Entscheidung
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Sven Bender (M) sorgte mit seinem Tor zum 2:0 für die Entscheidung beim Bayer-Sieg in Moskau. Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa Foto: dpa
Zweikampf
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Leverkusens Kerem Demirbay (l) versucht an Moskaus Benedikt Höwedes vorbeizuziehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Foto: dpa
Bayer-Führung
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Kevin Volland (r) und Charles Aranguiz durften schon früh die Bayer-Führung in Moskau feiern. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Foto: dpa
Führungstreffer
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Ein Eigentor brachte Leverkusen in Front. Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa Foto: dpa
Zwiegespräch
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Bayer-Profi Karim Bellarabi (l) und Lok-Keeper Guilherme haben offenbar eine Meinungsverschiedenheit. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Foto: dpa

Die Teilnahme am der Zwischenrunde der Europa League ist Bayer 04 gewiss. In einer Partie mit Licht und Schatten setzte sich das Team von Trainer Bosz durch. Eine verblüffende Eigentor-Serie ging weiter, und einem Routinier gelang sein erstes Europacup-Tor.


Moskau (dpa) – Leverkusens finnischer Torhüter Lukas Hradecky ging in seinem kurzärmligen Trikot voran zu den fröstelnden Fans und bedankte sich. Ihre gemeinsame Reise durch Fußball-Europa geht weiter.

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Ein erneutes Eigentor-Geschenk und der erste Europacup-Treffer von Routinier Sven Bender haben Bayer 04 im Jubiläums-Spiel am Dienstag zumindest die Europa League-Teilnahme als Trost gesichert. Die Werkself gewann in ihrem 100. Champions-League-Spiel mit 2:0 (1:0) vor 25.757 Zuschauern bei Lokomotive Moskau und hat den dritten Platz in der Gruppe sicher.

Leverkusen geht mit drei Punkten Vorsprung auf Moskau in das letzte Gruppenspiel gegen Juventus Turin und ist vom russischen Pokalsieger um Ex-Weltmeister Benedikt Höwedes nicht mehr zu verdrängen. »Der Sieg tut gut – und war wichtig. Super, dass wir den direkten Vergleich gewonnen haben«, sagte Sportdirektor Simon Rolfes. Ob Bayer eine Restchance auf das Weiterkommen in der Champions League hat, entschied sich erst am Abend beim Spiel zwischen Juve und Atlético Madrid.

Bei minus drei Grad sorgte der von Mitspieler Eder angeschossene Rifat Schemaletdinow mit einem kuriosen Eigentor für Leverkusens Führungstor (11. Minute). Beim vierten Treffer in dieser Königsklassen-Saison profitierte Bayer somit zum dritten Mal von einem Missgeschick eines Gegenspielers. Im Hinspiel war Höwedes ein Selbsttor unterlaufen, beim 2:1 gegen Atlético Madrids Thomas. Der seit Wochen starke Ex-Nationalspieler Bender legte mit seinem Premieren-Tor im 53. Europacup-Spiel das wichtige 2:0 nach (54.). »Ja, der Ball hing da so in der Luft – da hab ich ihn halt reingeschossen«, sagte der 30-Jährige.

Die frühe Führung brachte nur kurzzeitig Ruhe in die Defensive der Rheinländer. Charles Aranguiz, Jonathan Tah, Panagiotis Retsos und Wendell wackelten. Die beste Chance der Hausherren machte Bayer-Torwart Hradecky zunichte, als er einen Schuss von Anton Mirantschuk aus kurzer Distanz parierte (26.)

In der Offensive präsentierten sich die Leverkusener, bei denen der Franzose Moussa Diaby zunächst den Platz des verletzten Kai Havertz auf der Zehner-Position einnahm, deutlich besser und kamen durch Kerem Demirbay (15.), Donovan Bailey (34.), Karim Bellarabi (40.) und Kapitän Kevin Volland (45.+1) zu guten Möglichkeiten.

Doch die letzte Entschlossenheit fehlte dem Bundesligisten in einer von Fehlern auf beiden Seiten, aber auch von harten Attacken geprägten Partie. Genau die zeigte Bender, als er kurz nach dem Seitenwechsel mit einer technisch perfekten Volleyabnahme nach Aranguiz' Zuspiel erhöhte.

Positiv machte sich die Hereinnahme von Julian Baumgartlinger für Bailey im zweiten Abschnitt bemerkbar. Der Österreicher sorgte im defensiven Mittelfeld für Stabilität. Die Russen bauten mehr und mehr ab, Bayer kontrollierte die Partie lange, geriet aber in der Schlussphase noch einmal unter Druck.

UEFA-Pressemappe zum Spiel

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