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Erinnern und verhindern

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Innehalten im ehemaligen KZ
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Im ehemaligen Lager Auschwitz gab es eine Gedenkveranstaltung. Foto: Bernd Thissen/dpa Foto: dpa

Am Sonntag erinnerten Menschen auf der ganzen Welt an eine schreckliche Zeit. Sie endete vor mehr als 70 Jahren. Die Menschen hoffen, dass wir heute daraus lernen können.


Das ist verdammt lange her! Das denkst du vielleicht, wenn du hörst, dass etwas vor mehr als 70 Jahren passiert ist. Vieles von dem, was so lange zurückliegt, haben wir längst vergessen. Doch bestimmte Dinge sind so wichtig, dass Menschen sagen: Niemals dürfen wir vergessen, was damals war! Selbst wenn irgendwann einmal niemand mehr da ist, der sich daran erinnern kann.

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Um das zu erreichen, hilft es, darüber zu reden. So war es auch am Sonntag: dem Holocaust-Gedenktag. Mit Holocaust ist der Mord an vielen Millionen Menschen gemeint, die zum Volk der Juden gehörten oder jüdischen Glaubens waren.

Ermordet wurden diese Menschen von den Nationalsozialisten. Diese waren vor etwas mehr als 70 Jahren in Deutschland an der Macht. Oft werden die Nationalsozialisten auch Nazis genannt. Ihr Anführer war Adolf Hitler. Die Nazis verachteten Menschen, die anders waren als sie selbst - vor allem Juden.

Die Nazis errichteten Lager, etwa das Konzentrationslager Auschwitz im heutigen Land Polen. In diese Lager sperrten sie Juden und andere Menschen ein. Viele brachten sie dort auch um. Am 27. Januar des Jahres 1945 befreiten Soldaten aus Russland die Gefangenen in Auschwitz. Deswegen denken Menschen immer am 27. Januar an den Holocaust.

»Dieser Tag lässt uns daran erinnern, was Rassenwahn, Hass und Menschenfeindlichkeit anrichten können«, sagte unsere Kanzlerin Angela Merkel am Wochenende. Nur wer sich daran erinnert, kann dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert.

Video-Podcast

Transkript des Podcasts

Infos zur Gedenkveranstaltung des Bundestags

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg