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Ermittlungsgruppe nach Brandanschlag auf Asylunterkunft gebildet

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Foto: Symbolbild, dpa/Peter Endig

Nußdorf am Inn – Nach dem Brandanschlag am Samstag auf eine Asylunterkunft in Nußdorf hat die Kripo nun eine eigene Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. Umfangreiche Befragungen sind nun geplant.


Wie bereits berichtet, versuchten ein oder mehrere unbekannte Täter am Samstag mit einem brandsatzähnlichen Gegenstand die Asylbewerberunterkunft in Nußdorf in Brand zu setzen. Die Kripo Rosenheim bildete nun eine Ermittlungsgruppe und sucht weiter nach Zeugen.

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Die Ermittlungen zur versuchten Brandlegung im Hochriesweg 7 in Nußdorf laufen weiter auf Hochtouren. Noch immer müssen die Ermittler von einer fremdenfeindlichen Tat ausgehen. Aus diesem Grund rief die Kripo nun unter Federführung des K5 der Kripo Rosenheim die Ermittlungsgruppe „Steinbach“ ins Leben. Diese Gruppe besteht unter anderem aus Beamten des Staatschutzes, der Spurensicherung sowie der örtlich zuständigen Inspektion Brannenburg. In den nächsten Tagen beabsichtigen die Ermittler nochmals eine umfangreiche Anwohner- bzw. Bewohnerbefragung durchzuführen.

Außerdem bittet die Kripo Rosenheim alle Personen, die am Samstagabend verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, sich unter den Telefonnummern 08031/200-3506 oder 08031/200-0 bei den Ermittlern zu melden.