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Versorgung des erschöpften Wanderers durch den Bergwacht-Notarzt. Foto: Bergwacht Grassau

Erneut zwei Einsätze für die Bergwacht Grassau: Erschöpfter Wanderer und umgeknickter Fuß

Grassau – Am Freitag, 22. Juli, musste die Bergwacht Grassau wieder zu zwei Einsätzen ausrücken. Der erste Alarm ging gegen 13.15 Uhr ein. Ein 89-jähriger Wanderer aus Hessen war zusammen mit zwei Begleiterinnen an der Hochplatte unterwegs. Die beiden Frauen hatten sich dann für die Abfahrt mit der Hochplattenbahn entschieden, während er sich alleine zu Fuß auf den Weg ins Tal gemacht hatte. Auf etwa halber Strecke waren seine Kraftreserven dann aufgezehrt, weshalb er zu Sturz kam und sich Schürfwunden zuzog.

Passanten ließen dann an der Talstation der Hochplattenbahn einen Notruf absetzen. Fünf Einsatzkräfte fuhren mit dem Rettungsfahrzeug zusammen mit dem Bergwacht-Notarzt zur Einsatzstelle. Nach notfallmedizinischer Versorgung brachten sie ihn zurück ins Tal, wo er sich nach ausreichender Erholung wieder selbstständig auf den Heimweg machen konnte.

Bereits um kurz nach 16:00 Uhr kam es zur nächsten Alarmierung. Eine 36-jährige Wanderin aus Nordrhein-Westfalen, die mit einer Wandergruppe unterwegs gewesen war, war im Abstieg kurz unterhalb der Hefteralm umgeknickt und hatte sich dabei eine schwere Fußverletzung zugezogen. Vier Einsatzkräfte kamen mit dem Rettungsfahrzeug zur Hefteralm und kümmerten sich um die Ruhigstellung des verletzten Beins. Anschließend brachten sie die Verunfallte zurück ins Tal zum Wanderparkplatz in Rottau. Der Landrettungsdienst brachte sie dann ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung.

fb/red