Erst auf dem Schrank, dann im Museum

Schwert
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Dieses wertvolle Schwert lag lange Zeit einfach auf einem Schrank herum. Foto: J.Vogel/LVR-Landesmuseum Foto: dpa

Ein echtes Schwert! Das sollte bei einer Feier zum Martinstag in Wesel in Nordrhein-Westfalen dabei sein. Schließlich heißt es, dass der heilige Martin seinen Mantel mit einem Schwert durchtrennt hat.


Der Familienvater Christian Bieseman erinnerte sich vor einem Jahr zum Martinstag an ein altes Schwert, dass seit Jahrzehnten im Familienbesitz ist und auf dem Schrank lag. Sein Opa und sein Vater hatten es einmal in einer Kiesgrube gefunden.

Christian Biesemann holte es vom Schrank und nutzte es für die Feier. Dann aber fragte er sich: Wie alt ist das Schwert eigentlich wirklich? Er schrieb den Expertinnen und Experten des Landesmuseums. Diese waren total erstaunt, als sie das Schwert sahen. Es stellte sich heraus, dass es ungefähr 3000 Jahre alt ist! Damit stammt es aus der Bronzezeit und ist richtig wertvoll.

Christian Biesemann verleiht das Schwert nun für mehrere Jahre an das Museum. Dort können es nun alle Besucherinnen und Besucher anschauen.