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Erst mal Fieber messen

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Erst mal Fieber messen
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Am Flughafen in Goma im Land Kongo wird gemessen, ob der deutsche Außenminister Fieber hat. Foto: Kay Nietfeld/dpa Foto: dpa

In dem Land Kongo sind in den letzten Monaten sehr viele Menschen an dem Virus Ebola erkrankt. Der deutsche Außenminister ist in das Land gereist. Er möchte sich über die Lage vor Ort informieren.


Der Flug in ein fernes Land kann sehr aufregend sein. Die einen sind danach immer sehr müde. Andere können es kaum erwarten, das Land zu entdecken. Bevor es damit losgeht, müssen manche aber erst mal Fieber messen. So zum Beispiel Menschen, die am Flughafen in der Stadt Goma ankommen. Die Stadt liegt im Land Kongo mitten in Afrika.

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In der Region gibt es seit einigen Monaten sehr viele Menschen, die sich mit der Krankheit Ebola angesteckt haben. Viele davon sind daran bereits gestorben. Wer diese Krankheit hat, hat oft Fieber, Übelkeit und Durchfall. Deshalb müssen alle Menschen, die in der Stadt Goma ankommen, erst mal ihre Temperatur messen.

Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, damit sich das Virus nicht weiter verbreitet. Er ist nämlich sehr ansteckend. Wenn jemand Fieber hat, schauen Experten, ob es sich um Ebola handelt oder vielleicht auch nur um eine Erkältung.

Das Virus kommt in der Natur nur in Afrika vor. Isst dort jemand zum Beispiel das Fleisch von kranken Tieren, kann er sich mit dem Virus anstecken und dann auch andere Menschen infizieren.

Am Dienstagabend ist der deutsche Außenminister Heiko Maas in Goma mit dem Flugzeug angekommen. Auch bei ihm wurde die Temperatur gemessen. Er hatte aber kein Fieber! Deshalb kann er sich mit einem Ebola-Experten treffen.

Heiko Maas will wissen, wie die Lage im Kongo ist und was getan wird, um das Virus zu stoppen. »Wir können der Ausbreitung des Virus nicht weiter tatenlos zusehen«, sagt er. Er prüft nun, ob Deutschland dem Land noch mehr helfen kann.