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Erst neuer Schnee, dann russische Kälte

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Trübes Wetter
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Trübe Aussichten: Das Schloss von Schwerin spiegelt sich in einer Pfütze. Foto: Jens Büttner Foto: dpa

Offenbach (dpa) - Auch der zweite Advent wird in Deutschland winterlich: Erst fällt neuer Schnee im Westen, dann kommt russische Kälte. Bereits am ersten Advent lag Schnee. Ob es weiße Weihnachten gibt, steht aber immer noch in den Sternen.


Nachdem Tief «Johanna» am Dienstag und Mittwoch Schnee und Regen brachte, gibt es an diesem Donnerstag eine Pause mit Chancen auf ein bisschen Sonnenschein. Aber das nächste Schneetief ist schon in Sicht. «Dieses Tief namens "Karin" scheint es in sich zu haben» sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch.

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Am Freitag breiten sich von Westen her Schneewolken aus, in tieferen Lagen regnet es. «Die Details sind noch nicht klar», sagte Trippler. Stellenweise werde sich voraussichtlich eine geschlossene Schneedecke bilden, hinzu komme starker Wind mit Schneeverwehungen. Betroffen sind der Westen und Südwesten, im Nordosten bleibt es trocken. Die Temperaturen liegen bei minus einem Grad im Osten und plus drei Grad im Westen, auf den Bergen herrscht Frost.

Am Samstag ist Tief «Karin» über der Adria. Nach Deutschland fließt aus Nordosten russische Kälte mit Dauerfrost. Auch tagsüber wird das Thermometer fast überall Minusgrade anzeigen. Das gilt auch für den zweiten Advent an diesem Sonntag.

«Der Kälte-Input reicht bis in die nächste Woche», sagte Trippler. Ob es aber so weitergeht, ist unklar. Eine Kältephase im Dezember sei nichts Ungewöhnliches, aber sehr oft lasse das gefürchtete Weihnachtstauwetter zum Fest alles wieder dahinschmelzen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liege bei 70 bis 80 Prozent.