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Beim Trumer Triathlon kam Cindy Friebel vom RSCGötzing direkt hinter den drei Profi-Frauen ins Ziel. Mit ihrem vierten Platz war sie zufrieden.

Erste hinter den drei Profi-Frauen

Die Uhr tickt, die Spannung steigt von Tag zu Tag! In wenigen Wochen geht es für Cindy Friebel vom RSC Götzing tatsächlich los: Dann wird sie nach Hawaii aufbrechen, um dort bei der legendären Ironman-WM zu starten. »Die Zeit rennt jetzt wirklich gerade so davon«, lacht die ehrgeizige Hobby-Triathletin aus Fridolfing und ergänzt: »Und es beschäftigt mich gerade sehr, denn es sind noch einige Sachen zum Organisieren.«


Sportlich läuft es auch in dieser Saison für Friebel schon rund. Nach ihrem Mitteldistanz-Sieg beim Linz Triathlon (1,9 km Schwimmen, 84 km Radfahren, 21 km Laufen) in starken 4:24 Stunden gewann sie ja auch den Sprint-Triathlon in Rabenden (600 Meter Schwimmen, 22 km Radfahren, 5,5 km Laufen) in 1:12:28 Stunden souverän (wir berichteten bereits). Nun unterstrich sie ihre Form auch wieder eindrucksvoll beim Trumer Triathlon. Dort wurde sie am Ende hinter den drei Profi-Frauen Lena Götzenberger (4:28:11 Stunden), Gabriele Obmann (4:35:25) und Caro Lehrieder (4:44:15) starke Vierte über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 88,5 km Radfahren, 21,1 km Laufen). Sie benötigte dafür 4:46:20 Stunden.

»Ich habe nicht meinen besten Tag erwischt, aber mit der Platzierung bin ich trotzdem zufrieden«, fasst Cindy Friebel das Rennen im österreichischen Obertrum zusammen. Vor allem das Schwimmen sei eine Katastrophe gewesen. »Die Zeit war jetzt wirklich nicht toll«, berichtet sie. Auch von ihrer Radleistung sei sie diesmal eher enttäuscht gewesen. »Eigentlich wäre das genau meine Strecke, aber ich hatte an dem Tag einfach nicht so die Beine«, sagt sie. Dennoch machte Friebel beim Radfahren am Ende zwei Plätze gut und schob sich von Position sechs auf vier vor – und diesen Platz hielt sie bei sommerlichen Temperaturen bis zum Schluss souverän. Denn immerhin sei das Laufen dann wieder Okay gewesen. »Da habe ich viel Zeit gutgemacht«, freut sie sich. Und alles in allem sei der Kurs beim Trumer Triathlon auch nicht der Leichteste. »Das ist keine Strecke für neue Bestzeiten, es geht wirklich ständig Auf und Ab – auch beim Laufen.«

Jetzt beginnen für Cindy Friebel die letzten Wochen der WM-Vorbereitung. Sie will dabei noch an einigen Stellschrauben drehen, um noch ein paar Prozent mehr auf ihre ohnehin schon hervorragenden Leistungen legen zu können. Einen Wettkampf wird sie vor ihrem Abflug auch noch bestreiten – und zwar erneut ein Mitteldistanzrennen beim Ironman 70.3 Dresden. Dieser findet am 31. Juli statt. »Das ist quasi die Generalprobe für Hawaii.«

SB