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Erster Kirchanschöringer Sieg gegen den SV Pullach?

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Er könnte im Spiel gegen den SV Pullach wieder ins Team des SV Kirchanschöring zurückkehren: Florian Hofmann. (Foto: Butzhammer)

Trotz der derzeit ganz beachtlichen Serie (fünf Punkte aus den letzten drei Spielen) lässt Michael Kostner, Cheftrainer des Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring, kein gemütliches Zurücklehnen seiner Kicker zu. Im Gegenteil: »Da wir einen guten Konkurrenzkampf im Kader haben, schauen wir im Training genau hin, um die Aufstellung für den Samstag zu finden«, sagt der Ex-Profi.


Im Klartext heißt das: Keiner der in den vergangenen Spielen »gesetzten« Akteure erhält einen Freibrief, jeder muss sich immer wieder von Neuem beweisen. Wie die Aufstellung in der Heimvorstellung gegen den SV Pullach (Samstag, 16 Uhr, Stadion an der Laufener Straße) aussieht, wollte Kostner deshalb vor dem Abschlusstraining nicht verraten.

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Im Vergleich zum jüngsten 2:2-Unentschieden beim Ex-Regionalligisten FC Unterföhring – das Kostner trotz des verspielten 2:0-Vorsprungs »absolut positiv« sieht – könnten wohl Manuel Jung und Florian Hofmann (seit gestern wieder im Training) ins Team zurückkehren. Bei Maxi Willinger und Maxi Sturm wird es wohl verletzungsbedingt noch nicht für einen Einsatz reichen. Spieler wie etwa Maxi Streibl und Maxi Vogl oder auch Neuzugang Atakan Akdemir – dieses Trio kam in Unterföhring von der Bank – drängen ebenfalls in die Startformation, sodass das SVK-Trainerteam auf alle Fälle genügend Variationsmöglichkeiten haben sollte. Klar ist aber auch, dass der eine oder andere Spieler wegen seines Urlaubs oder eines Wehwehchens noch etwas Nachholbedarf hat. »In der Bayernliga gibt es kein leichtes Spiel für uns – schon gar nicht gegen Pullach. Darüber sind wir uns alle im Klaren. Trotzdem wollen wir unsere kleine Serie natürlich verteidigen«, so Kostner.

Man ist sich im SVK-Lager natürlich bewusst, dass ein hartes Stück Arbeit wartet – wohl ähnlich wie im jüngsten Heimspiel gegen Spitzenreiter SV Türkgücü-Ataspor München (1:0), das vor allem in der ersten Halbzeit von einer gewaltigen Dominanz der Gäste geprägt war. Obwohl die Isartaler morgen »nur« als Tabellenfünfter anreisen, dürfen sie sich als eine Art »heimlicher Spitzenreiter« fühlen. Denn ihr Rückstand auf die Türken beträgt nur sechs Punkte – und das, obwohl die Crew des 52-jährigen SVP-Trainers Frank Schmöller (bestritt zahlreiche Bundesliga- und Zweitliga-Partien, unter anderem für den Hamburger SV und Hertha BSC) zwei Begegnungen weniger absolviert hat als der Spitzenreiter.

Zuletzt besiegten die Pullacher das Liga-Schlusslicht TuS Holzkirchen mit 3:1, wobei sie sich über weite Strecken überlegen präsentierten. Vor allem Lukas Dotzler, aktuell Dritter der Torschützenliste mit sieben Treffern, ist ein Hochkaräter, den man nicht aus den Augen lassen sollte.

In den bisherigen sechs Bayernliga-Duellen zwischen Kirchanschöring und dem ebenfalls in gelb-schwarz spielenden Spitzenteam der 5. Liga gab es übrigens noch keinen SVK-Erfolg. Neben drei 1:1-Unentschieden – zwei davon vor eigenem Anhang – setzte es drei Niederlagen, wobei eine davon (2:5 in der Saison 2016/17) sogar ziemlich deftig ausfiel. Der erste Sieg über Pullach wäre also eine Überraschung im positiven Sinne, und die Crew um Kapitän Albert Eder möchte alles raushauen, um endlich auch diese Serie zu beenden. cs