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Es geht um Sicherheit und Krieg und Frieden

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Polizisten vor dem Hotel der Sicherheitskonferenz
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Viele Polizisten bewachen das große Treffen von Politikern mitten in der Stadt München. Foto: Sven Hoppe/dpa Foto: dpa

So viele Polizisten und Polizei-Autos sieht man in der Stadt München normalerweise nicht. Rund um ein bestimmtes Hotel sind sogar mehrere Straßen gesperrt. Und am Flughafen ist ein Teil reserviert für bestimmte Leute.


Der Grund dafür: Viele wichtige Politiker und Politikerinnen sind am Freitag für ein großes Treffen nach München gekommen. Die Stadt liegt im Bundesland Bayern. Die Polizisten sollen dafür sorgen, dass die Teilnehmer der Konferenz sicher sind. Denn es sind zum Beispiel auch etwa 20 Staatschefs aus verschiedenen Ländern der Welt dabei.

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Sie alle treffen sich drei Tage lang in einem Hotel mitten in der Stadt, um dort über Politik zu reden. Und zwar über Sicherheits-Politik - also darüber, wie die Welt sicherer werden kann. Denn nicht überall herrscht Frieden. Es gibt einige Länder, die sich streiten. Manchmal kommt es dabei auch zu Gewalt und Krieg.

Die Leute auf der Sicherheitskonferenz wollen etwa überlegen: Wie kann man eine Lösung für solche Streitigkeiten finden? Oder wie kann man wenigstens verhindern, dass ein Streit immer schlimmer wird?

Das große Treffen gibt es einmal im Jahr. Dieses Mal beschäftigen sich die Teilnehmer zum Beispiel mit dem Nahen Osten. In dieser Region gibt es schon seit Jahrzehnten Probleme. In München sind mehrere Politiker von dort dabei: etwa aus dem Land Israel, den Ländern Iran und Saudi-Arabien und der Türkei. Vertreter dieser Länder treffen sich nicht so oft an einem Ort.

An der Konferenz gibt es aber auch Kritik und Proteste in München. Die Gegner finden: Die Leute in dem Hotel reden zu viel über Lösungen mit Soldaten und Waffen. Stattdessen sollten sie sich in den unsicheren Regionen mehr um Themen wie Nahrung, Gesundheit und Bildung kümmern.