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Es wird aufregend für die Partei SPD

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Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken
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Diese beiden freuen sich, weil sie die neuen Chefs der Partei SPD werden sollen. Foto: Kay Nietfeld/dpa Foto: dpa

Jubel und lachende Gesichter. Diese beiden Politiker hatten aber auch gute Gründe sich zu freuen. Gerade hatten Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans eine Wahl gewonnen. Eine Mehrheit in der SPD will, dass sie zusammen die neuen Chefs dieser Partei werden.


Jetzt könnte man sagen: alles prima! Die beiden könnten zum Beispiel dafür sorgen, dass wieder mehr Menschen die SPD gut finden. Doch ganz so einfach ist es nicht.

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Denn zu dieser Wahl gehören auch zwei Verlierer. Und die hatten andere Ideen für die Partei als die Gewinner. Sie wollen zum Beispiel, dass die SPD wie bisher in der Regierung von Angela Merkel mitmacht. Momentan arbeitet die SPD dort mit den Parteien CDU und CSU zusammen. Das wird auch große Koalition genannt.

Doch die künftigen SPD-Parteichefs sind unzufrieden mit diesem Bündnis. Sie wollen deshalb mit CDU und CSU neu darüber verhandeln, wie es weitergehen soll. Ein wichtiges Thema wäre etwa der Umweltschutz. Die CDU und die CSU halten von der Idee nicht so viel. Sie sagen: Wir haben vor zwei Jahren Ziele abgemacht, und die gelten weiter.

Deshalb kann es in nächster Zeit richtig spannend werden in der Hauptstadt Berlin. Denn nun geht es auch um die Frage, ob die SPD überhaupt in der Koalition bleibt. Oder ob die Partei das Bündnis verlässt.

Wenn das passiert, könnte in Deutschland bald eine neue Wahl anstehen. Eigentlich wäre der nächste Termin erst in knapp zwei Jahren. Einige Politikerinnen und Politiker rechnen aber damit, dass es nicht mehr so lange dauert.