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EU will Zinsmanipulation unter Strafe stellen

Brüssel (dpa) - Die Manipulation wichtiger Zinssätze wie Libor oder Euribor soll künftig in der gesamten EU unter Strafe stehen. Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag präsentierte die EU-Kommission. Damit regiert Brüssel auf den jüngsten Skandal bei der Londoner Großbank Barclays. Die EU-Staaten sollen verpflichtet werden, in ihrem nationalen Recht abschreckende Strafen wie Geldbußen oder Haft festzusetzen - was bislang in einigen Ländern nicht der Fall ist. Das Strafmaß sollen sie selbst festlegen; der Kommissionsvorschlag nennt keine konkreten Strafen.

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