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Ex-Profi Streit nach Tätlichkeit vier Monate gesperrt

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Der Ex-Aachener Albert Streit steht mittlerweile beim FC Viktoria Köln unter Vertrag. Foto: Tobias Hase Foto: dpa

Köln (dpa) - Der frühere Bundesliga-Profi Albert Streit vom FC Viktoria Köln ist nach einer Tätlichkeit für vier Monate gesperrt worden.


Der 32-Jährige soll beim 0:4 seiner Mannschaft bei der Reserve des VfL Bochum auf dem Weg in die Halbzeitpause Gegenspieler Fabian Götze, den Bruder des BVB-Profis Mario Götze, im Spielertunnel geschlagen haben. Dafür sah Streit die Rote Karte.

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Der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband verhängte die Sperre bis zum 15. Juli. Der Platzverweis am 16. März war für Streit der zweite innerhalb von vier Wochen und der vierte der Saison. Nun denkt er über sein vorzeitiges Karriereende nach.

«Albert hat gesagt, wenn er länger gesperrt wird, überlegt er sich, ob er seine Karriere überhaupt fortsetzt», sagte Viktorias Sportchef Franz Wunderlich. Ob der Club bis zum Vertragsende 2014 mit dem Mittelfeldspieler plant, wollte der Sportchef nicht kommentieren. «Wir setzten uns erst mit Albert zusammen und besprechen, wie es weitergeht», sagte Wunderlich.

Streit wechselte im Winter von Alemannia Aachen nach Köln. In Aachen sah er in der Hinrunde zweimal die Gelb-Rote Karte. In der Bundesliga bestritt Streit 118 Spiele für Eintracht Frankfurt, 1. FC Köln, Schalke 04, VfL Wolfsburg und den Hamburger SV.