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Fackelzug in Amatrice - Gedenken an Erdbeben vor einem Jahr

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Gedenken an Erdbebenkatastrophe in Amatrice
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Mit einem Fackelzug gedenken zahlreiche Menschen in Amatrice der Opfer der Erdbebenkatastrophe vor einem Jahr. Foto: Emiliano Grillotti Foto: dpa
Keine Selfies!
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Ein Hinweisschild auf dem zu lesen ist, dass aus Respekt keine Selfies gemacht werden sollen, steht vor den Trümmern eines zerstörten Hauses in San Cipriano. Foto: Gregorio Borgia Foto: dpa
Amatrice
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Blick auf Trümmer in der Sperrzone des Zentrums der vor einem Jahr bei einem Erdbeben zerstörten Stadt Amatrice aufgenommen am 01.08.2017. Foto: Annette Reuther Foto: dpa

Rom (dpa) - Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Italien mit fast 300 Toten haben die Bewohner der besonders betroffenen Stadt Amatrice mit einem Fackelzug der Opfer gedacht.


Um 3.36 Uhr, dem Zeitpunkt als sich das Erdbeben ereignete, schlugen Glocken für jedes der 249 Opfer der Gemeinden Amatrice und Accumoli. Auch Angehörige von Opfern zogen mit Kerzen oder Fackeln durch den Ort, der immer noch zu großen Teilen in Trümmern liegt. Insgesamt kamen in der Region am 24. August vergangenen Jahres 299 Menschen ums Leben.

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Der Erdstoß der Stärke 6 war der Auftakt einer Erdbebenserie, die ganze Orte der Region verwüstete. Immer noch bebt die Erde. Viele Bewohner kritisieren, dass die Trümmer immer noch nicht fortgeschafft sind.

Am Vormittag sollte eine Messe an die Opfer erinnern. An dieser nahm auch Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni teil.

Gemeinde Amatrice, Italienisch