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Falschgeld an der Berufsschule

Traunstein – Es war nicht nur der echte »falsche Fünfziger«, der kürzlich an der Staatlichen Berufsschule I in Traunstein in den Reihen der Auszubildenden für Aufregung sorgte. Mehr als die gezeigten Blüten fand der erst ab Mai diesen Jahres in den Umlauf kommende, neue Fünf-Euro-Schein das Interesse der Schüler. Ein geschickter Schachzug des Bundesbankexperten Martin Heller war es allemal, die überwiegend im Verkauf tätigen Zuhörer so für seine Sache zu begeistern.

Falschgeld ist und bleibt ein Dauerbrenner überall dort, wo Geld im Spiel ist. Deshalb setzt die Deutsche Bundesbank verstärkt auf Prävention und Aufklärung, um dem Problem Herr zu werden. Daher fand auch an der Berufsschule nun eine Präventionswoche statt.

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Vor allem die Schilderungen aus der Praxis erstaunten die Schüler. Da waren unter anderem zwei Zwölfjährige, die mit selbst gescannten Scheinen beim Pausenverkauf richtig Kasse machten oder auch der Ladenbesitzer, der ohne zu zögern einen 300-Euro-Schein annahm.

Ganz nebenbei ging es in dieser Woche aber auch um Rolle und Aufgaben der Bundesbank in Deutschland. Konkret zeigte der Referent dies an den Kontrollaufgaben der Zentralbank im Rahmen der Bankenaufsicht. Somit wurden gleich zwei Ziele auf einen Schlag erreicht: Die Schüler werden künftig jeden Schein zweimal umdrehen und gleichzeitig bei der Abschlussprüfung kräftig punkten, wenn es um die Frage zur Bundesbank geht. awi