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Familie kracht mit Auto an Baum, Mutter tot – Polizei sucht Zeugen und Ford-Fahrer

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Zerstörte Fahrzeuge am Mittwochabend an der Unfallstelle bei Oberaudorf. Eine 39-Jährige ist bei dem Unfall im Landkreis Rosenheim ums Leben gekommen. Der 42-jährige Ehemann und der 7-jährige Sohn wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Foto: Josef Reisner/dpa

Niederaudorf –Ein tödlicher Verkehrsunfall, bei dem eine 39-jährige Mutter verstarb und ihr 7-jähriger Sohn und Ehemann schwer verletzt wurden, passierte am Mittwoch auf der ST 2089 bei Niederaudorf.


Update, Freitag:

Wie uns die Polizei mitteilt, befinden sich der Ehemann und der 7-jährige Sohn nach dem fatalen Unfall auf dem Weg der Besserung.

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Zur Klärung des Unfallhergangs hat die Staatsanwaltschaft einen Gutachter beauftragt. Hinweisen zufolge soll dem BMW der Familie ein silberfarbener Ford Focus kurz vor dem Unfallzeitpunkt um 19.50 Uhr entgegengekommen sein.

Die Polizei Kiefersfelden bittet den Fahrer dieses Wagens, sich zu melden. Auch weitere Zeugen, die auf der Unfallstrecke unterwegs waren und Angaben über vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge sowie den Fahrtverlauf des Unfall-BMWs (dunkelgrüner 7er BMW älteren Baujahres mit Münchner Kennzeichen) machen können, sollen sich unter der Telefonnummer 08033/9740 melden.

Erstmeldung:

Gegen 19.50 Uhr befuhr eine Familie aus München mit ihrem 7er BMW die Staatsstraße 2089 von Oberaudorf nach Brannenburg. Kurz nach Niederaudorf kam der BMW aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte frontal an einen Baum.

Auto in mehrere Teile zerissen

Während der 42-jährige Mann und sein 7-jähriger Sohn schwerverletzt in umliegende Kliniken gebracht wurden, kam für die 39-jährige Ehefrau jede Hilfe zu spät. Der BMW war mit solcher Wucht an den Baum gekracht, dass das Fahrzeug in mehrere Teile zerrissen wurde und sich die Beifahrerin tödliche Verletzungen zugezogen hatte.

Die Staatsstraße war für vier Stunden komplett gesperrt. Am Einsatzort waren zwei Notärzte, ein Rettungshubschrauber, zwei Rettungswägen sowie 36 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Oberaudorf, Niederaudorf und Mühlbach.