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Familienministerin will religiöse Beschneidungen zulassen

Berlin (dpa) - Auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder macht sich für die Legalisierung von religiösen Beschneidungen stark. Jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland dürfe nicht unmöglich gemacht werden, erklärte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Eine verantwortungsvoll durchgeführte Beschneidung von Jungen müsse deshalb weiterhin möglich sein. Bei einer Gesetzesänderung werde sich Schröder im Sinne des Kindeswohls jedoch intensiv mit Fragen wie einer Betäubung der Betroffenen befassen.

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