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Familien-Politikerin liest zu Hause gerne vor

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Familienministerin Franziska Giffey
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Die Politikerin Franziska Giffey ist in Deutschland für Familien und Kinder zuständig. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Foto: dpa

Mit dem Thema Familie kennt sie sich aus. Denn die Politikerin ist in Deutschland für diesen Bereich zuständig. Außerdem hat Franziska Giffey selbst Familie. Wir haben mit ihr gesprochen.


Franziska Giffey ist als Politikerin viel unterwegs. Die Ministerin gehört zur deutschen Regierung. Zuständig ist sie etwa für Familien und Jugendliche. Die Zeit mit ihrer eigenen Familie muss sie sich gut einteilen. Ihr Sohn kommt bald in die vierte Klasse. dpa-Nachrichten für Kinder erzählte Franziska Giffey von ihrer Arbeit und davon, was ihr am Familienleben wichtig ist.

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Was wollen Sie als Nächstes für Schulkinder verbessern?

Franziska Giffey: »Wir wollen, dass alle Schulkinder in Deutschland auch am Nachmittag gut betreut sind. Und deshalb wollen wir, dass ein Anspruch auf Nachmittagsbetreuung in Deutschland überall eingeführt wird.«

Was wünscht sich Ihr Sohn von der Familienministerin?

Franziska Giffey: »Eine gute Frage ... Eigentlich wünscht sich mein Sohn, dass ich eine gute Arbeit mache für die Kinder in Deutschland. Und ich versuche, ihm das zu erklären, was ich tue. Und er findet das, glaube ich, ganz gut.«

Bekommt ihr Sohn viel von Ihrer Arbeit mit?

Franziska Giffey: »Bei der Zeugnis-Ausgabe gab es die Urkunden für die besten Sportergebnisse. Und da bin ich ja mit bei den Unterzeichnerinnen dieser Urkunden. Da war er dann ganz stolz, dass auf seiner Sport-Urkunde die Bundesfamilienministerin unterschrieben hat.«

Was haben Sie für Ferienpläne mit Ihrer Familie?

Franziska Giffey: »Wir werden wie viele natürlich versuchen, ans Meer zu fahren. Wir sind ein bisschen an der Ostsee und in Griechenland.«

Was ist Ihnen am Familienleben besonders wichtig?

Franziska Giffey: »Für mich sind zwei Sachen besonders wichtig. Das eine ist die Zeit morgens zu haben, also das gemeinsame Frühstück und auch die Zeit, meinen Sohn zur Schule zu bringen. Das andere ist das Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte. Das ist bei uns ein Ritual.«

Was mögen sie so daran?

Franziska Giffey: »Es ist eine Zeit, in der man zur Ruhe kommt und in der man eintaucht in eine Geschichte. Das ist etwas sehr Schönes und ich kann es eigentlich nur allen empfehlen: Lesen Sie die Gute-Nacht-Geschichte vor.«

Wie viel Zeit haben Sie als Ministerin für die Familie?

Franziska Giffey: »Es ist schon so, dass das kein normaler Tagesablauf ist und man auch nicht jeden Abend zu Hause sein kann. Der Sonntag ist zum Beispiel so ein Tag, wo ich schon versuche, dass man weitgehend zu Hause ist. Aber das klappt auch nicht immer und dann muss es einen anderen Tag geben, wo man das dann nachholt.«