»Far Cry 6«: Go für die Gamer-Guerillas

Yara
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Ist das hier Cuba? Nein, es ist Yara und der Schauplatz von «Far Cry 6» erinnert nicht nur ein wenig an die Karibikinsel. Foto: Ubisoft/dpa-tmn Foto: dpa
Kampf gegen Castillo
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Für den Kampf gegen Castillo und Co. stehen allerlei Waffen und Fahrzeuge bereit. Foto: Ubisoft/dpa-tmn Foto: dpa
Grafische Pracht
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Details wo das Auge hinsieht. «Far Cry 6» bietet eine grafische Pracht, die sich sehen lassen kann. Foto: Ubisoft/dpa-tmn Foto: dpa
T-Shirt tragendes Krokodil
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«Auf gehts, Guapo!» Zu den tierischen Begleitern in «Far Cry 6» zählt auch ein T-Shirt tragendes Krokodil. Foto: Ubisoft/dpa-tmn Foto: dpa

Ab auf die Insel und rein in den Guerilla-Kampf gegen einen despotischen Alleinherrscher und seinen Sohn? Auch das jüngste »Far Cry« schickt Gamer in den Kampf gegen Unterdrückung.


Berlin (dpa/tmn) - Man stelle sich vor: Ein unzufriedener Bewohner des Inselreiches Yara will fliehen. Doch die Flucht endet im Kugelhagel der Schergen von Diktator Castillo.

Als Überlebender wird man an Land geschwemmt, landet in den Reihen des Widerstands und geht fortan mit Guerilla-Gewalt gegen den Tyrannen und seine Handlanger vor.

Das ist die Ausgangssituation für den jüngsten Teil der »Far Cry«-Reihe. Was folgt, ist eine zunächst sehr dicht erzählte und spannende Geschichte von Übermut, Machtmissbrauch, Unterdrückung und Widerstand. All das wird eingebettet in eine wunderbar gestaltete Umgebung. Die Spielwelt ist riesig, detailreich und voller interessanter kleiner optischer und auch akustischer Details.

Rumms, Bumm, Knall - hier scheppert es ordentlich

Inseln, Dörfer, Dschungel, ein Krokodil im T-Shirt, Sonnenuntergänge - das alles sieht wunderbar aus. Spielerinnen und Spieler sind allerdings nicht nur zum Genießen hier. Sie fechten - wahlweise als Mann oder Frau - ständig bleigeladene Kämpfe mit Castillos Schergen aus. Dabei stehen etliche Waffen, Fahrzeuge und auch tierische Begleiter zur Verfügung. Wer bereits einige »Far Cry«-Spiele hinter sich hat, findet sich schnell zurecht.

Mit der Zeit geht dem Titel allerdings erzählerisch ein wenig die Luft aus. Spannend bleibt es, aber auch ein wenig berechenbar. Die Missionen sind häufig ähnlich, auch die Massen an möglichen Gegnern fordern schlaue Bildschirmveteranen nicht unbedingt heraus.

Was bleibt, ist eine grafisch opulente und durchaus schön erzählte Geschichte mit reichlich Action. Freunde des Genres und der Reihe werden ihren Spaß haben. »Far Cry 6« gibt es für Playstation 4 und 5, Xbox One und Series X, Google Stadia und für den PC. Kostenpunkt: Je nach Plattform etwa 60 bis 70 Euro. Spezialversionen kosten mehr.

© dpa-infocom, dpa:211020-99-668594/4